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Merkel beruhigt Anleger – Dax im Plus

Nach anfänglichen Verlusten hat sich der Dax am Dienstag mühsam ins Plus gekämpft. Am Ende schloss das Barometer 0,5 Prozent fester bei 11.044 Zählern.

Auslöser für die leichte Entspannung an den Märkte waren Aussagen europäischer Spitzenpolitiker, darunter auch Angela Merkel, Griechenland trotz der aktuellen Spannungen im Euro-Raum halten zu wollen.

Obwohl die Gespräche seit Wochen festgefahren und die Fronten zunehmend verhärtet sind, setzt die Bundesregierung weiterhin auf eine Konsenssuche – und das obwohl aus Athen zuletzt Gerüchte laut wurden, man wolle die nächste Kreditrate womöglich nicht zurückzahlen.


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Autowerte trotz Absatzsteigerung schwach

Angeschoben wurde der Dax darüber hinaus von positiven US-Vorgaben. Die Dax-Spitze eroberte K+S mit einem Aufschlag von 2,1 Prozent, gefolgt von Bayer und Fresenius, deren Papiere um jeweils knapp 2 Prozent vorrückten.

Zu den Verlierern gehörten die Energiekonzerne. RWE-Aktien gaben um 0,2 Prozent nach, Anteilsscheine von Eon verbilligten sich um 0,4 Prozent. Die rote Laterne ging an die Lufthansa mit einem Minus von 0,8 Prozent. Medienberichten zufolge führt das Sparprogramm „Score“ noch nicht zu den gewünschten Erfolgen.

Obwohl die Absatzzahlen in Europa erneut zugelegt haben, lief der Handelstag für die Autobauer eher mäßig. Die BMW-Papiere schlossen 0,2 Prozent schwächer. Volkswagen und Daimler schafften den Sprung in die Gewinnzone mit 0,5 beziehungsweise 0,7 Prozent.

Griechenland bleibt dominierendes Thema

Insgesamt rücken Unternehmens- und Konjunkturmeldungen derzeit aber eher in den Hintergrund. Das Börsengeschehen wird nach wie vor dominiert von Griechenlands Schuldendrama, das bis Ende des Monats irgendeine Art von Lösung verlangt.

Ob die Verhandlungen auf einen Zahlungsaufschub, einen Schuldenschnitt, Reformen oder Kompromisse hinauslaufen, ist derzeit nicht absehbar. Auch ein „Grexit“ scheint nicht ausgeschlossen und wird inzwischen ernsthaft durchgespielt.

Dennoch tun Europas Politiker gut daran, die Verhandlungen nicht abbrechen zu lassen. Wohin die Reise geht, wird man spätestens in zwei Wochen sehen. Bis dahin sind an den Märkten weiterhin starke Nerven gefragt. Es dürfte weiterhin turbulent zugehen.

17. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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