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Microsoft-Aktie: Software-Riese ist nicht zu stoppen

Wer muss schon in kleine riskante Wachstums-Firmen investieren um ordentlich Rendite zu machen?

Das haben sich die Aktionäre von Microsoft in den vergangenen Jahren wohl öfters gedacht. Denn der Software-Riese hat eine geradezu gigantische Performance hingelegt.

Um satte 120% ging es seit 2013 nach oben. Mit einem Börsenwert von mittlerweile 465 Mrd. Dollar ist Microsoft der dritt-teuerste Konzern der Welt.

Nur Apple und Google sind noch mehr wert.

Mit den gerade vorgelegten Zahlen hat der Konzern gezeigt, dass man immer noch mit ihm rechnen kann – denn die Erwartungen der Analysten wurden locker übertroffen.

So verwundert es nicht, dass die Papiere mit einem Kurssprung von über 4% auf fast 60 Dollar gerade ein neues Allzeithoch markiert haben.

Damit hat die Aktie sogar ihr altes Kurshoch von der Jahrtausendwende übertroffen.

Zahlen deutlich über den Erwartungen

Aber jetzt zu den konkreten Details. In den letzten 3 Monaten konnte der Technologie-Konzern seinen Umsatz mit 20,5 Mrd. Dollar in etwas auf dem Niveau des Vorjahres-Niveaus halten.


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Beim Netto-Gewinn wies Microsoft mit 4,7 Mrd. Dollar einen Rückgang um 4% aus. Pro Aktie blieben damit 76 Cent an Gewinn hängen.

Damit konnte der Konzern die Analysten-Schätzungen locker übertreffen. Diese waren im Vorfeld von „gerade“ einmal 68 Cent Gewinn je Anteilsschein ausgegangen.

Cloud-Dienste sorgen für Wachstumsschub

Vor allem das anziehende Cloud-Geschäft erfreute die Investoren bei der Präsentation der Zahlen.

Wie andere Software-Firmen, wandelt sich Microsoft vom Verkäufer von fertigen Programmen auf CD-Roms oder DVDs zu einem Service-Konzern, das Software als Dienstleistung mit laufenden Updates verkauft.

Der Umsatz im Cloud-Geschäft mit Diensten aus dem Netz wuchs um 8% auf 6,4 Mrd. Dollar. V. a. die boomende Plattform Azure konnte mit einem Zuwachs von 116% abermals glänzen.

Damit scheint es Microsoft doch zu gelingen gegen die Erzrivalen Amazon und Google im Cloud-Geschäft zu bestehen.

Microsoft Office hui – Smartphone-Geschäft pfui

Auch bei der traditionell margenstarken Büro-Software Office setzt sich das Mietmodell immer stärker durch. Immerhin zogen auch hier die Erlöse um 6% auf 6,7 Mrd. Dollar an.

Während es in der PC-Sparte mit 9,3 Mio. Dollar Umsatz (-2%) noch einigermaßen stabil verlief, enttäuschte das Geschäft mit dem Verkauf von Smartphones auf ganzer Linie.

Denn dort schmolzen die Erlöse um beeindruckende 72% regelrecht zusammen.

Technologie-Gigant mit anlegerfreundlicher Politik

Trotz der Transformation zeigt sich Microsoft mit Gewinn-Margen jenseits der 20%-Marke extrem robust.

Alleine im vergangenen Geschäftsjahr scheffelte der Software-Konzern Gewinne von 16,49 Mrd. Dollar. In den letzten 5 Jahren waren es kumuliert somit knapp 90 Mrd. Dollar.

Dabei zeigt sich Microsoft sehr anlegerfreundlich: Alleine im letzten Vierteljahr flossen über Aktien-Rückkäufe und Dividenden 6,6 Mrd. Dollar an die Aktionäre zurück.

Trotz des gestiegenen Kursniveaus liegt die Dividendenrendite aktuell noch bei knapp 2,5%.

LinkedIn – größte Übernahme der Firmen-Geschichte

Ein Baustein beim Umbau des Unternehmens wird auch die Integration des sozialen Netzwerks LinekdIn spielen.

Für den Internetkonzern hatte Microsoft im Rahmen einer Übernahme gerade erst 26 Mrd. Dollar auf den Tisch gelegt. Möglichkeit Profit aus dem Deal zu schlagen gibt es laut Analysten viele.

Von der kurzfristigen Integration mit Office 365 bis hin zur langfristigen Integration mit dem Sprach-Assistenten Cortana und der künstlichen Intelligenz.

Jetzt muss der Konzern aber erst einmal zeigen, dass er den Technologie-Konzern mit über 9.000 Mitarbeiter reibungslos integrieren kann.

24. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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