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Mit einem funktionierenden Risikomanagement zu einer guten Ratingnote

Große Unternehmen sind nach dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) zur Einführung eines Risikomanagements verpflichtet.

Unabhängig davon ist die Einführung eines Risikomanagements auch für kleinere Unternehmen, die von gesetzeswegen dazu nicht verpflichtet sind, ratsam.

Da die Banken nach den Vorschriften von Basel 2 dazu angehalten sind, ihre Kreditnehmer anhand festgelegter Kriterien zu bewerten und mittels einer Ratingnote einzustufen, wird die Risikovorsorge für jedes Unternehmen zunehmend wichtiger.

Um beurteilen zu können, ob ein Kreditnehmer auch in Zukunft in der Lage sein wird, seine eingegangenen finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen, ist es für die Bank wichtig zu wissen, ob er Risiken frühzeitig erkennen kann, um sie – soweit möglich – zu vermeiden.

Risikomanagement: Hier gibt es ein Beispiel für die Bewertung

Ein Beispiel für die Bewertung eines Risikomanagements sind unter anderem auch die Fragen der Banken zum Bereich Rechnungswesen und Controlling. Die Beantwortung dieser Fragen vermittelt der Bank bereits ein erstes Bild darüber, wie es um ein Risikomanagement im Unternehmen bestellt ist.

Hier haben wir aus zwei unterschiedlichen Ratingbogen die entsprechenden Positionen zusammengestellt, so dass Sie sich ein Bild von der Vorgehensweise der Banken machen können.

Sie können dieses Formular benutzen, um die für Ihr Unternehmen relevanten Bewertungen sozusagen im Selbsttest anzukreuzen. So sehen Sie bereits, wie Sie voraussichtlich von Ihrer Bank eingeschätzt werden.

Sorgen Sie dafür, dass die Bank alle positiven Maßnahmen, die Sie einleiten und durchführen, auch erfährt, um sie positiv in Ihr Rating aufzunehmen.

Fragen Bewertung 1 2 3 4 5 Ist im Unternehmen (bzw. in der Unternehmensgruppe) eine Controllingfunktion implementiert (abgestimmte Planungs- und Steuerungsprozesse, Soll-/Ist-Vergleiche inkl. Abweichungs- und Ursachenanalyse)? Verfügt das Unternehmen über eine zeitnahe Mehrjahresplanung (Investitions-, Finanz- und Ertragsplanung)? Existiert ein Debitorenmanagement (Bonitätsprüfung, Kontrolle der Zahlungsfristen, Kreditversicherung)? Werden verbundene Unternehmen mit wesentlichem Einfluss auf die Ertragslage zeitnah überwacht? Bestehen ungedeckte Fremdwährungsrisiken? Ist das Rechnungswesen sachlich richtig und zeitnah? Entspricht die Organisation der Unternehmensgröße? Besteht ein funktionierendes Mahnwesen? Verfügt das Unternehmen über eine aussagefähige Kostenrechnung? Erfolgt eine frühzeitige Bilanzvorlage? Wird die Einhaltung von Markt- und Absatzzielen überprüft? Werden im Unternehmen Vor- und Nachkalkulationen durchgeführt?

Die verschiedenen Risikofelder

Risikofelder gibt es reichlich. Sie bestehen hauptsächlich in den Bereichen

  • Absatz/Vertrieb/Kunden
  • Beschaffung/Lieferanten
  • Märkte/Branche
  • Personal und
  • Finanzen.

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Je nachdem, in welcher Sparte sich Ihr Unternehmen betätigt, kommen unter Umständen weitere Risikofelder hinzu wie

Da alle Unternehmen mehr oder weniger unterschiedlich strukturiert und auch in verschiedenen Tätigkeitsbereichen aktiv sind, gibt es das allgemeingültige und für alle Unternehmen anwendbare Risikomanagementsystem nicht.

Es macht einen Unterschied, ob Sie mit Ihrem Unternehmen in den Bereichen tätig sind. Entsprechend unterschiedlich haben Sie Ihren Schwerpunkt beim Risikomanagement zu setzen.

Während für ein Handelsunternehmen der Lagerumschlag eine wichtige Kennzahl darstellt, ist für ein Produktionsunternehmen dagegen eher die Höhe des Auftragsbestands von Bedeutung.

Das heißt für Ihre Praxis: Richten Sie Ihr Risikomanagementsystem mit den Schwerpunkten ein, die für Ihr Unternehmen relevant sind.

Qualitätsmanagement und Risikomanagement nutzen artverwandte Instrumentarien

So wie kein Unternehmen die Qualität seiner Produkte erst am Ende einer kosten- und zeitintensiven Wertschöpfungskette betrachtet, genauso wenig sollten Sie die Auswirkungen Ihres wirtschaftlichen Handelns erst dann betrachten, wenn es vollzogen ist.

Es ist selbstverständlich, dass bereits während eines Produktentstehungsprozesses kontinuierlich Daten erhoben werden, die

  • Forschung und Entwicklung
  • Produktion etc.
  • Produktion
  • Handel oder
  • Dienstleistung

die spätere Produktgüte sicherstellen. Im Produktionsbereich ist man sich darüber im Klaren, dass der wirtschaftliche Schaden um ein Vielfaches höher zu veranschlagen ist, je später Produktionsfehler erkannt werden.


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Diesen Gedankengang können Sie sehr leicht auch auf wirtschaftliche Fehlentwicklungen übertragen.

Je früher Sie erkennen, dass eine Krise oder eine Gefährdung Sie bedrohen kann, umso eher sind Sie in der Lage, diese abzuwenden.

Sind die Auswirkungen von Gefährdungen oder Krisen erst einmal bilanzkundig, ist es zu spät. Der Schaden ist dann bereits eingetreten. Es gilt, diesen Schaden mit einem Risikomanagement abzuwenden oder zumindest zu begrenzen.

Vom Qualitätsmanagement her kennen wir auch die Prozessregelkarte, die in abgewandelter Form auch für die Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse einsetzbar ist.

Eine Prozessregelkarte, so wie wir sie aus dem Qualitätsmanagement kennen, ist in drei Bereiche gegliedert und lässt sich in abgewandelter Form auch für den wirtschaftlichen Bereich einsetzen.

Stabiler Bereich Warnbereich Eingriffsbereich (Grüner Bereich) (Gelber Bereich) (Roter Bereich)

Wegen der Ähnlichkeit mit den Farben der Verkehrsampeln wird sie auch Ampelkarte genannt.

Anhand einer solchen Ampelkarte wird sehr schnell deutlich, worauf es ankommt und wo Sie eingreifen müssen, um Schaden von Ihrem Unternehmen fernzuhalten.

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen ein Risikomanagementsystem eingerichtet haben, sollten Sie dies auch Ihrer Bank zur Kenntnis bringen und seine Wirkungsweise verdeutlichen. Nur wenn die Bank von Ihren Sicherungsvorkehrungen Kenntnis hat, können sich daraus positive Wirkungen auf Ihre Ratingnote ergeben.

Checkliste: Wie Sie mit einem Risikomanagementsystem zu einer besseren Ratingnote beitragen können

  • Überlegen Sie, ob und welche Risiken Sie in Ihrem Unternehmen derzeit feststellen können.
  •  Klassifizieren Sie die Risiken in gering mäßig/vertretbar hoch/unvertretbar.
  • Legen Sie individuell die Risikofelder fest, die Sie in Ihrem Unternehmen mit einem Risikomanagementsystem beobachten wollen: Finanzen Absatz/Vertrieb/Kunden Beschaffung/Lieferanten Märkte/Branche Personal Forschung und Entwicklung Produktion.
  •  Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen der Einsatz einer Prozessregelkarte bietet, und stellen Sie anhand der Ampelfarben grün, gelb und rot den Grad des Risikos dar.
  •  Entscheiden Sie, in welchen zeitlichen Abständen Sie anhand Ihres Risikomanagementsystems die für Ihr Unternehmen relevanten Werte ermitteln.
  •  Legen Sie exakt fest, was von wem in welcher Zeit zu tun ist, damit Ihr Risikomanagement auch effizient arbeitet.

19. Juni 2002

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.