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Mit Essilor behalten Sie den Durchblick

Auch wenn sich die Wachstumsraten auf dem Augenoptikmarkt verringern, sind die mittel- bis langfristigen Aussichten nach wie vor bestens.

Konjunkturresistentes Geschäftsmodell …

Eine zunehmende und immer älter werdende Bevölkerung sorgt dafür, dass der Markt für Sehhilfen kontinuierlich wächst. Der Absatz von Brillengläsern weist jährliche Steigerungsraten von etwa 3 bis 4% auf.

Weltweit werden pro Jahr etwa 860 bis 960 Mio. Brillengläser hergestellt. Ein treibender Faktor ist das Ersetzen von alten, herkömmlich geschliffenen Linsen durch immer ausgefeiltere und komplexere Gläser mit neuesten Technologien, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen abgestimmt sind.

… führt zu steigenden Gewinnen

Essilor hat im 1. Halbjahr dank guter Geschäfte in Nordamerika und den Schwellenländern kräftig zugelegt. Der Umsatz stieg auch aufgrund der vergangenen Zukäufe um rund 8% auf 2,78 Mrd €. Der starke Euro ging zu Lasten des Wachstums.

Ohne Berücksichtigung von Währungseffekten lag der Zuwachs bei 12,6%. In Europa konnte Essilor auch wieder wachsen. Im 1. Quartal war der Umsatz hier noch leicht rückläufig. In fast allen Regionen und Geschäftsbereichen beschleunigte sich das Wachstumstempo im 2. Quartal.


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Besondersgut hat sich die Nachfrage in Asien und Lateinamerika entwickelt. Gerade in den Schwellenländern besteht noch reichlich Nachholpotenzial. Das operative Ergebnis legte um 11% auf 494 Mio. € zu.

Unterm Strich blieb ein Gewinn von 325 Mio. €. Der Aufwärtstrend setzte sich im 3. Quartal fort. In den ersten 9 Monaten wuchs der Umsatz um 10% auf 4,2 Mrd. €. Essilor berichtet zum 1. und 3. Quartal nur über die Umsatzentwicklung.

Den Ausblick für das Gesamtjahr hat der Konzern nach dem gelungenen 3. Quartal bestätigt und rechnet mit einem Umsatzwachstum von mindestens 11% und einer anhaltend hohen operativen Marge, die zuletzt bei 30% lag.

Expansion durch Zukäufe

Essilor stellt halbfertige und fertige Brillengläser her, wobei letztere direkt vertrieben werden, während die halbfertigen in sogenannten Prescription Laboratories je nach Rezept und den Anforderungen des Kunden fertig gestellt werden.

Zur Strategie des Konzerns gehört es, die internationale Marktdurchdringung vor allem durch den Kauf von Prescription Laboratories voranzutreiben. Insgesamt gehören bereits 450 dieser kleinen Produktionsstätten zum weltweiten Netzwerk, Tendenz steigend.

Zusätzliches Wachstumspotenzial erschließt sich Essilor durch regelmäßige Zukäufe kleinerer Konkurrenten. Mit vier Zukäufen ergänzte Essilor in diesem Jahr bislang sein Sortiment. Darunter mit Xiamen Yarui Optical ein weiteres chinesisches Unternehmen, um so die Stellung im rasant wachsenden chinesischen Brillenmarkt zu stärken.

Topqualität …

Essilor erfüllt 6 allgemeine und 6 messbare Qualitätskriterien. Die Eigenkapitalrendite muss jedoch vor dem Hintergrund gesehen werden, dass Essilor eine hohe Eigenkapitalquote hat.

Die Nettoverschuldung beträgt gerade einmal 9,6% des Eigenkapitals. Die hohe Bruttomarge von über 55% deutet auf eine monopolartige Stellung hin, die man sonst nur bei Konzernen wie Microsoft, Cisco oder Qualcomm findet.

… gepaart mit Dauerperformance

Einen Index wie den CAC 40 über mehr als 20 Jahre zu schlagen und dabei nie unter den Index zu fallen, gelingt nur ganz wenigen Unternehmen. Essilor hat das Kunststück geschafft und seine Investoren reichlich belohnt. Um rund 1.500% hat der Kurs in den letzten 20 Jahren zugelegt – ohne Dividenden.

Und alles sieht danach aus, dass es so weitergeht. Denn mit unseren aktuellen Berechnungen kommen wir auf eine jährliche Kursrendite von 12%. Dazu kommt die Dividendenrendite von 1,1%. Die Sicherheitsmarge beträgt dabei immer noch akzeptable 25%.

Essilor profitiert langfristig

Essilor ist in einer von der Konjunktur relativ unabhängigen Industrie tätig, die einen Markt bedient, der stabile Wachstumsraten aufweist. Von diesem Aufwärtstrend wird der Marktführer im Bereich Brillengläser auch künftig profitieren.

Zudem hat Essilor mit seiner Mischung aus organischem Wachstum und kleinen Akquisitionen eine Strategie gefunden, die offenbar fruchtet. Das fundamental vielversprechende Bild wird abgerundet durch die finanzielle Stärke.

5. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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