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Modeaktien: VF Corp. Top, Esprit Flop

VF Corp. überzeugte auch im Geschäftsjahr 2014.

Der Umsatz kletterte um 7,6% auf 12,3 Mrd $. Erneut sorgte vor allem das Segment „Outdoor & Action Sports“ mit den Marken The North Face, Timberland und Vans für solide Zuwächse beim Umsatz und Ergebnis. Der Segmentumsatz stieg um 13% auf 7,2 Mrd $.

Zudem legte VF im Auslandsgeschäft vor allem dank starker Zuwächse in Asien und Europa deutlich zu. Auch die Online-Erlöse wuchsen überdurchschnittlich. Beim bereinigten Ergebnis konnte sich der Konzern dank höherer Margen klar verbessern.

Das operative Ergebnis wuchs um 11% auf 1,8 Mrd $. Unterm Strich stieg der bereinigte Gewinn um 14% auf 3,1 $ pro Aktie. Die Aktionäre waren begeistert und katapultierten den Aktienkurs knapp unter das All-Zeit-Hoch vom Dezember 2014.

Der Aktienkurs hangelt sich von einem Rekord zum nächsten

Seit 1985 verbuchten Anleger ein Kursplus von sage und schreibe rund 3.500%. Rechnet man die Dividende hinzu, die VF seit 41 Jahren ununterbrochen zahlt und regelmäßig erhöht, liegt die Gesamtrendite bei annähernd 7.700%.

Damit es auch in Zukunft so weitergeht, hat VF seine Innovationskompetenz erneut gestärkt. Der Konzern verkündete die Berufung von Sudhakar Puvvada auf den neu geschaffenen Posten des Vice President für das Global Jeans Innovation Center.


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Er soll das kürzlich eröffnete Innovationszentrum in Greensboro leiten, in dem der Konzern neuartige Produkte für seine Denimmarken Wrangler, Lee und 7 For All Mankind entwickelt. Entsprechende Zentren für Performance Apparel und Footwear hatte VF bereits 2013 gegründet.

VF überzeugt uns auf ganzer Linie.

Unternehmensporträt

Die US-Bekleidungsfirma VF Corporation wächst seit mehr als 100 Jahren mit hochwertigen Markenprodukten. Wachstumstreiber ist das Outdoor-Segment mit Marken wie The North Face, Vans, Napapijri, Reef, Eastpak, Jansport und Kipling.

Im Geschäftsbereich Jeans ist VFC mit Marken wie Lee und Wrangler Marktführer in den USA. Zu VFC gehören auch Luxusmarken wie Nautica und John Varvatos.

Esprit: Sparkurs macht sich bezahlt

Der Umsatz ging 2014 zwar um 6,5% zurück, aber Esprit hat dank des drastischen Sparkurs wieder schwarze Zahlen geschrieben. Weltweit wurden 119 eigene Läden geschlossen, sodass sich die Zahl der von Esprit selbst betriebenen Filialen auf 905 reduzierte. Der Konzern hat zudem die Zahl von bislang 12 Kollektionen pro Jahr auf nur noch 6 Kollektionen halbiert. Diese Maßnahmen machten sich bezahlt.

Die Umsatzentwicklung in Europa, dem größten Markt der Gruppe, hat sich stabilisiert. Ohne Berücksichtigung der Ladenschließungen, sank der regionale Umsatz auf HK$-Basis um 1,8% und währungsbereinigt um 6,3%.

Diese Entwicklung steht im Einklang mit einer Reduzierung der Nettoverkaufsflächen um 7,9%. Das Ergebnis spiegelt eine Verbesserung in der Flächenproduktivität in der Region wieder und ist ein Anzeichen dafür, dass es Esprit gelungen ist, seine Verkäufe anzukurbeln.

Gewinnwarnung

Jüngst überraschte Esprit aber wieder mit einer Gewinnwarnung für das 1. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres. Demnach rechnet der Konzern nur noch mit einem Gewinn zwischen 40 und 50 Mio HK$.

Im Vorjahr hatte der Halbjahresüberschuss noch bei 95 Mio HK$ gelegen. Der Gewinneinbruch ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass der Umsatz stärker als erwartet gesunken ist.

Als Gründe nannte Esprit das ungewöhnlich warme Wetter in Europa, das dafür gesorgt hat, dass die Umsätze mit Herbst- und Winterware „viel niedriger als erwartet“ ausgefallen sind, sowie eine mit chinesischen Großhandelspartnern vereinbarte Rücknahmeregelung für Altbestände.

Es läuft einfach nicht rund.

Unternehmensporträt

Haupt- und Verwaltungssitz des Unternehmens ist in Hongkong. Der Sitz der Europazentrale befindet sich in Ratingen, Nordrhein-Westfalen. Von hier aus entwirft Esprit pro Jahr und Sparte 6 Kollektionen.

Das Unternehmen ist in 44 Ländern aktiv. Derzeit betreibt Esprit 905 eigene Filialen und beliefert mehr als 2.100 Franchise-Partner. Deutschland ist mit einem Umsatzanteil von rund 47% wichtigster Absatzmarkt.

1. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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