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Nach Brexit: Dieser DAX-Wert baut jetzt um

Die europäischen Stahlaktien geben weiter nach.

Heute gehörten die Papiere von Thyssen-Krupp, ArcelorMittal und Salzgitter mit einem zeitweiligen Minus von z. T. über 5% erneut zu den größten Verlierern an der Börse.

Der Hauptgrund für den heutigen Kursrücksetzer liegt in einer Studie von Rochus Brauneiser, Analyst des Investment-Hauses Kepler Cheuvreux:


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Er sieht wegen des Brexit-Votums neue Risiken für das mögliche Bündnis der europäischen Stahl-Aktivitäten von Thyssenkrupp mit Tata Steel Europe.

Auch wenn es lediglich zu einer deutlichen Verzögerung käme, würden die Überkapazitäten in der europäischen Stahlbranche dadurch noch weitaus länger anhalten als viele Anleger und Investoren in den vergangenen Monaten gehofft hatten.

Kaufempfehlung gestrichen

Brauneiser kassierte entsprechend seine Kaufempfehlung für die Thyssen-Krupp-Aktie ein und senkte das Kursziel von 25 auf 19 €. Aktuell steht die Aktie des DAX-Konzerns bei rund 17,40 €.

Erst gestern hatte Thyssen-Krupp weitere Details zum geplanten Umbau seiner Sparte Industrial Solutions verraten. Angesichts des verschärften Wettbewerbs werden Stellen-Streichungen und auch Standort-Schließungen diskutiert.

Über einen sozialverträglichen Personal-Abbau führt das Management bereits Gespräche mit den Arbeitnehmer-Vertretern. Mit ersten Ergebnissen – betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden – wird im Herbst gerechnet.

Prognose nach unten geschraubt

Die Sparte beschäftigt bei einem Umsatz von 6,2 Mrd. € im zurückliegenden Geschäftsjahr rund 19.000 Mitarbeiter. Ziel sei es nun, den Umsatz auf rund 8 Mrd. € zu erhöhen und dabei vor allem das Service_Geschäft auszubauen.

Der Sparten-Umbau wird sich in dem Konzern-Ergebnis im Ende September endenden Geschäftsjahr nicht mehr niederschlagen. Im Mai hatte das Thyssen-Krupp-Management die Prognose deutlich nach unten geschraubt:

Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll sich auf nur noch gut 1,4 Mrd. € belaufen – im vergangenen Jahr hatte der Konzern knapp 1,7 Mrd. € verdient.

5. Juli 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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