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Nach Verlustjahren zurück auf der Erfolgsspur: Jetzt zahlt dieser Solarriese wieder Dividende

Die kurze Börsenwoche verlief weitestgehend unaufgeregt. Der deutsche Leitindex DAX kämpft mit der psychologisch so wichtigen 10.000-Marke. Mal schauen, ob sie in der kommenden Woche nachhaltig überschritten wird.

In der letzten Märzwoche konnte vor allem die Aktie von SMA Solar Technology überzeugen. Der weltweit führende Spezialist für Photovoltaik-Systemtechnik berichtete am Mittwoch starke endgültige 2015er-Zahlen. Der Umsatz stieg um rund 24 Prozent auf 999,6 Mio. Euro.

SMA profitierte dabei vor allem vom Boom im Bereich der solaren Großkraftwerke. Aber auch die Bereiche für Hausdachanlagen (Residential) und gewerbliche PV-Anlagen (Commercial) sowie das Servicegeschäft konnten weiter an Umsatz zulegen.


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Dass das Unternehmen aus der Nähe von Kassel international hervorragend aufgestellt ist, beweist der hohe Auslandsanteil am Umsatz in Höhe von 87,3 Prozent – er stieg im Vergleich zu 2014 (78,3 Prozent) noch einmal deutlich an. Die wichtigsten Auslandsmärkte sind Nordamerika, Großbritannien, Japan und Australien.

In Gewinnzone früher als erwartet zurückgekehrt

Dank der guten Umsatzentwicklung, geringerer Fixkosten sowie positiver Währungseffekte erzielte SMA einen operativen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 34,3 Mio. Euro. Im Vorjahr musste das Solar-Unternehmen noch einen Verlust von 164,9 Mio. Euro hinnehmen.

Insgesamt ist SMA deutlich früher als von Experten erwartet in die Gewinnzone zu-rückgekehrt. Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon betonte in seinem Rückblick daher vor allem den erfolgreich vollzogenen Konzernumbau: „Heute können wir mit einem deutlich geringeren Umsatz bereits Gewinne erwirtschaften.

Damit haben wir mehr geliefert als wir versprochen haben, und das in einer Zeit des größten Konzernumbaus in der Unternehmensgeschichte.“ Zudem habe es sich ausgezahlt, dass sich SMA in den schwierigen Vorjahren „konsequent auf die Digitalisierung der Energiewirtschaft ausgerichtet“ habe.

SMA schloss in den vergangenen Monaten wichtige Kooperationen mit Tesla, Daimler (beide große Batteriespeicherhersteller) und dem Übertragungsnetzbetreiber TenneT. Als Weltmarktführer für Photovoltaik-Systemtechnik hat sich SMA so als integraler Bestandteil der zukünftigen Energiewirtschaft etabliert.

Starker Ausblick

Und das wird sich auch in diesem Jahr in starken Zahlen ausdrücken: Für das erste Quartal 2016 rechnet der SMA Vorstand mit einem Umsatz von 235 Mio. Euro bis 240 Mio. Euro (Q1 2015: 226,3 Mio. Euro) und einem EBIT von 23 Mio. Euro bis 27 Mio. Euro (Q1 2015: -5,4 Mio. Euro). Für das Gesamtjahr wird ein Umsatz von 950 Mio. Euro bis 1.050 Mio. Euro und ein deutlich höherer operativer Gewinn von 80 Mio. Euro bis 120 Mio. Euro erwartet.

Sicher ist: SMA ist die Umstrukturierung hervorragend geglückt. Das Unternehmen ist wieder auf den Weg einer profitablen Geschäftsaufstellung zurückgekehrt. Mit einer Eigenkapitalquote von 49,1 Prozent (Ende 2014: 46,8 Prozent) ist SMA auch bilanziell sehr stark aufgestellt.

Ende Mai dürfen sich die SMA-Aktionäre zudem nach zwei mageren Jahren auf eine Dividende von 0,14 Euro je Aktie freuen. Die Höhe der gesamten Ausschüttung beträgt damit 4,9 Mio. Euro – das ist eine Ausschüttungsquote von 34 Prozent. Behält das Management diese Praxis bei, können sich die Aktionäre im kommenden Jahr angesichts des deutlich zulegenden Konzernergebnisses mit einer noch deutlich attraktiveren Dividende rechnen.

1. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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