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Nächster Milliarden-Deal: Reimann holt sich Donuts zum Kaffee

Sie müssen kein großer Analyst sein, um die gestern Abend verkündete Übernahme von Krispy Kreme durch die deutsche Milliardärsfamilie Reimann verstehen zu können.

Sie müssen lediglich wissen, dass Krispy Kreme  eine expansionshungrige Donut-Kette ist und Reimann vor wenigen Monaten den US-Kaffeekonzern Keurig Green Mountain übernahm. Dass zum Kaffee die runde Backware passt, wissen nicht nur die Polizisten in TV-Serien.

Reimann-Imperium wächst und wächst und wächst…

Mit der Krispy Kreme-Übernahme  durch die von Reimann kontrollierte Investment-Holding JAB, setzt das Unternehmen die jahrelange Expansions-Strategie fort.

In den vergangenen Jahren hatte die Familie bereits im Kaffee-Bereich verschiedene Groß-Deals getätigt, um zu wachsen. Neben der Keurig-Übernahme im Volumen von 13,9 Mrd. Dollar brachten die Reimanns im Vorjahr auch den Kaffee-Konzern Douwe Egberts mit der Kaffee-Sparte von Mondelez zusammen.


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Knapp hinter Nestle ist das unter Jacobs Douwe Egberts firmierende Unternehmen die Nummer 2 im Kaffee-Geschäft.

Die Familie kontrolliert neben dem Kaffee-Geschäft aber auch noch andere Unternehmen, so etwa den Parfum-Hersteller Coty (Davidhoff, Joop) oder das Mode-Label Labelux (Choo).

Auf der Suche nach neuen Marken dürfte es auch weitere Deals durch die in der Öffentlichkeit selten auftretende Unternehmer-Familie geben.

Krispy Kreme könnte Ausgangsbasis für aggressive Expansions-Strategie sein

JAB zahlt für Krispy Kreme rund 1,15 Mrd. Euro. Die Kette hatte zuletzt wieder ein wenig bessere Zahlen vorgelegt, in den vergangenen Quartalen allerdings nicht wirklich überzeugen können. Im hart umkämpften Markt blieb das Unternehmen ein kleinerer Spieler mit knapp 300 Filialen in den USA.

Zusammen mit dem neuen finanzstarken Eigentümer und einem ganzen Arsenal von Premium-Kaffee-Sorten könnte jetzt aber eine aggressive Expansionsstrategie folgen, um der Konkurrenz von Starbucks, MC Donalds und Dunkin Donuts Marktanteile abzuknabbern.

Aus Minus wird Plus: Übernahme-Angebot erfreut Krispy Kreme-Aktionäre

An der Börse kam der Übernahme-Plan sehr gut an. Nachdem die Aktie von Februar 2015 bis Februar 2016 um 35% verlor, ist durch die Übernahme-Offerte für alle Investoren über Nacht aus dem Minus ein Plus geworden.

Die Aktie hatte sich bereits in den vergangenen Wochen mit dem Markt erholt und schoss gestern um weitere 25% auf 20,95 Dollar hoch. Das Angebot liegt bei 21 Dollar je Aktie.

Die geringe Lücke zum Angebotspreis zeigt Ihnen, dass der Markt davon ausgeht, dass der Deal problemlos über die Bühne geht. Es wird auch nicht erwartet, dass noch einmal eine höhere Offerte abgegeben wird. Das Reimann-Angebot gilt als großzügig.

10. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.

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