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Naht das Ende der Börsen-Krise? Aktuelle Daten lassen hoffen

Bis in den Nachmittag hinein herrschte heute eine positive Stimmung an den europäischen Börsenplätzen. So hielt sich der deutsche Leitindex DAX mit einem Plus von rund 2 Prozent besser als zuvor erwartet. Es scheint, als würden allmählich wieder die Optimisten in den Markt zurückkehren.

Und das zu Recht. Schließlich zeigt auch der heute veröffentlichte ZEW-Index der Konjunkturerwartungen, dass der Pessimismus übertrieben ist. Zwar ging in der Januar-Messung das Stimmungsbarometer des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) um 5,9 Punkte auf 10,2 Punkte zurück.

Doch erstens hatten Analysten im Vorfeld mit einem Rückgang auf 8 Punkten gerechnet. Und zweitens: Der ZEW-Index wird unter Finanzmarktexperten erhoben. Sie werden nach ihren Konjunkturerwartungen in den kommenden sechs Monaten sowie zur aktuellen konjunkturellen Lage in Deutschland befragt. Die aktuelle Situation beurteilten die Börsenprofis dabei erneut deutlich besser als die Aussichten: Dieser Teilindex stieg im Januar um 4,7 auf 59,7 Punkte.


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Erwartung und Realität liegen weit auseinander

Seit März vergangenen Jahres gehen die Erwartungen und die tatsächliche Situation immer weiter auseinander. Die Finanzexperten beurteilen die Zukunft also ständig deutlich pessimistischer als sie sich dann am Ende herausstellt.

Im März 2015 lagen die beiden Teilindizes noch gleichauf – heute liegen sie fast 50 Punkte auseinander. Ohnehin bewegt sich der ZEW-Index hinsichtlich der Konjunkturerwartungen weit unterhalb seines langfristigen Mittelwerts von 24,7 Punkten. ZEW-Experte Sascha Steffen sieht den Grund hierfür vor allem „von den Kapitalmarktturbulenzen in China, die auch zu starken Kursrückgängen am deutschen Aktienmarkt geführt“ hätten.

Zudem „belasten die Wachstumsschwäche Chinas und anderer wichtiger Schwellenländer den Konjunkturausblick für Deutschland“, erklärt Steffen. In den kommenden Monaten sollten sich die Einschätzungen zu den Konjunkturerwartungen und zur tatsächlichen Lage allmählich wieder annähern – das setzt steigenden Optimismus voraus.

Steigende Kreditnachfrage gibt Hoffnung

Auch von einer anderen Seite gibt es ermutigende Signale: Die deutsche Bundesbank berichtete heute, dass die Kreditnachfrage deutscher Unternehmen Ende 2015 stark angestiegen ist. Das deutet auf eine höhere Investitionsneigung hin.

Die Bundesbank verzeichnete im vergangenen Quartal den stärksten Anstieg seit 2011. Der Saldenwert für Investitionskredite erreichte 31 Punkte und war damit der höchste seit dem dritten Quartal 2008. Der Saldenwert für Langfristkredite (47 Punkte) war der höchste überhaupt in dieser bis 2007 zurückreichenden Zeitreihe.

Sie sehen: Immer mehr Unternehmen erkennen, dass ihre Zukunft von zielgerichteten Investitionen abhängig ist. Sie scheinen nun doch das niedrige Zinsniveau nutzen zu wollen, um stärker in Forschung, Entwicklung und Infrastruktur zu investieren. Macht dieser Umstand auch bei den Börsenprofis die Runde, sollten auch diese wieder optimistischer in die Zukunft schauen.

19. Januar 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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