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Negativer Zins: Anleihen-Alarm für private Investoren

Die Nachricht selbst hat für Aufsehen gesorgt: Erste Investoren zahlen Geld, um Geld verleihen zu dürfen.

Nicht nur institutionelle Investoren, auch private Investoren geben lieber etwas „negative“ Zinsen aus, als es Anbietern anzuvertrauen, die Kapitalvernichtung betreiben.

Für Langfristinvestoren haben wir wie bei Wirtschaft vertraulich gewohnt eine sehr einfache Lösung, um eine noch höhere Sicherheit mit noch besserer Rendite zu erzielen.


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Aufschlag kostet Zinsen

Bei den Anleihen mit negativen Zinsen handelt es sich um Papiere, die der Euro-Rettungsfonds EFSF ausgegeben hat.

Dabei haben sich die 17 Staaten der Euro-Zone zusammengeschlossen, um die Anleihen zu emittieren und Geld – dann für Krisenstaaten und Banken – auszugeben. Diese Anleihen sind offenbar in den Augen vieler Investoren sicher. Dies halten wir für falsch.

Sicherheit entsteht dann, wenn Sie die Rückzahlung von Kapital – werterhaltend – durchsetzen können. EFSF ist eine Institution genau der Euro-Zone, die jederzeit über den Fortbestand des Euro entscheiden kann.

Das heißt im Zweifel, dass der Euro einfach abgeschafft werden kann – niemand kann sich in irgendeiner Form dagegen wehren.

Deshalb ist die Sicherheit schon theoretisch auf keinen Fall so hoch, wie die Medien es teilweise Glauben werden lassen.

Solange der Euro existiert, wird die Euro-Zone in aller Regel die Verbindlichkeiten tilgen wollen, da es dabei um die Grundlage für weitere Kreditaufnahmen am Markt – per Anleihen geht. Umso erstaunlicher, dass Investoren über den Aufschlag Zinsen zahlen.

  • Wenn der Ausgabeaufschlag höher ist als die Verzinsung – entrichten Investoren effektiv Zinsen für Geld.
  • Dies machen inzwischen sogar institutionelle Investoren aus Angst, dass die Kapitalvernichtung innerhalb der Euro-Zone weiter geht. Aber:
  • Neben der fehlenden Sicherheit bezogen auf die Rückzahlungsfähigkeit und den Rückzahlungswillen des EFSF gibt es ein weiteres Problem, dass Investoren damit leugnen:
  • Die faktische Inflation. Da die Geldentwertung sich fortsetzt, verlieren Investoren über die negativen Zinsen hinaus noch Geld. Letztlich können Sie davon ausgehen, dass das Prinzip der Geldentwertung sich noch beschleunigen wird. Das heißt: Sie wären als Investor darauf angewiesen, dass Anleihen bei Inflationsentwicklungen am Mrkt noch handelbar sind.
  • Wir meinen: es gibt eine ganz einfache Lösung für all jene, die Kapitalsicherheit suchen und dafür Geld an den EFSF leihen: Wer sein Geld im Bankschließfach einschließt, wird bei höheren Summen – und entsprechend zu vernachlässigenden Schließkosten – oder sogar zu Hause überhaupt kein Geld verlieren. Und das Geld ist nicht weniger sicher.

Mit dieser Anlageform ist sogar sichergestellt, dass Investoren jederzeit agieren können, etwa dann, wenn Sie eine Anstieg der Inflationsrate fürchten und in Sachwerte anlegen wollen. Dies empfehlen wir sogar heute schon: kaufen Sie Aktien wie etwa große Werte aus dem Dax – so ist RWE ein empfehlenswerter Titel.

19. Juli 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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