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Nemetschek: Softwarespezialist markiert nach starken Zahlen neues Allzeithoch

Hier hätten Sie vor einigen Jahren einsteigen müssen. Das werden sich die meisten von Ihnen denken, wenn Sie sich den Kursverlauf der Nemetschek-Aktie ansehen. Um satte 930% ging es in den vergangenen 10 Jahren nach oben, auf Sicht der letzten 5 Jahre waren es immerhin 630%. Worin liegt das Geheimnis dieser gigantischen Performance?

Für Architekten geht kein Weg an Nemetschek vorbei

Falls Sie das Münchener Unternehmen noch nicht kennen. Nemetschek ist Europas größter Anbieter von Software für Architekten, Ingenieure und die Bauindustrie. Ganz konkret adressieren die Lösungen des Spezialisten primär die Designphase von Bauprojekten – den Ausgangspunkt aller weiteren Abläufe im Bauprozess.

Weltweit hat Nemetschek mehr als 300.000 Kunden und mehr als 1,2 Millionen Nutzer. Dabei erzielt das Unternehmen 80% der Erlöse über Vertriebspartner, der Rest wird direkt generiert.


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80% Marktanteil im deutschsprachigen Raum

Wie stark die Marktdurchdringung ist, zeigt Ihnen der Blick auf die Marktanteile in der sogenannten DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz). Hier hat Nemetschek einen Marktanteil von bis zu 80%. Hierfür sind auch die hohen Wechselkosten  in  Form  neuer  Lizenzen  und  der  Lernaufwand für ein neues  Programm  verantwortlich. In der Summe führt dies zu einer extrem hohen Loyalität der Kunden (Wechselraten <5%).

Dabei versucht Nemetschek, seine Kunden möglichst früh an die eigene Software zu binden. Bereits an den Universitäten kommen Architekten und Ingenieure mit den Programmen in Kontakt. Auch kostenlose Studentenversionen tragen zur Steigerung der Kundenbindung positiv bei.

Überschaubarer Wettbewerb

Die  Zahl  der  Wettbewerber  ist  zugleich überschaubar.  Der mit Abstand größte Rivale ist der US-Konzern Autodesk – daneben gibt es eine Vielzahl  kleinerer  Marktteilnehmer. Nicht zuletzt die hohen Investitionen in die Weiterentwicklung der Software (ca. 20% der Umsätze) sorgen dafür, dass sich die Marktstellung eher verbessern sollte.

Stetiges Wachstum und hohe Margen

Dass mit dem Softwaregeschäft ordentlich Geld zu verdienen ist, hat das Familienunternehmen (54% in Händen der Gründerfamilie) in den vergangenen Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Seit 2006 kletterten die Erlöse von 107,5 Millionen Euro auf zuletzt 285,3 Millionen Euro. Im Gleichschritt stiegen die Gewinne um 166% auf 35,9 Millionen Euro. Seit 2010 bewegt sich Gewinnmarge stabil zwischen 11,15% und 13,40%.

Konservativer Ausblick

Für das aktuelle Geschäftsjahr peilt die Konzernführung ein organisches Umsatzwachstum von 12 bis 14% an. Das entspricht einer Bandbreite von 319 bis 325 Millionen Euro. Das Konzern-EBITDA soll mindestens auf dem Niveau des Vorjahres liegen.

Sie können aber davon ausgehen, dass die Erlöse des Softwarespezialisten noch einen Tick höher ausfallen. Denn der Konzern zielt ganz deutlich auf strategische Investitionen ab, also Übernahmen, die das Wachstum beschleunigen.

Bewertung hat deutlich angezogen

Mittlerweile hat sich die hervorragende Geschäftsentwicklung herumgesprochen. Vor allem die Stabilität des Geschäftsmodells begeistert die Anleger. Sie müssen wissen: Sogar während der Finanzkrise hat Nemetschek eine EBITDA-Marge von über 20% erzielt. Das spiegelt sich allerdings mittlerweile in der Bewertung wider. War die Aktie in 2008 noch für ein einstelliges Kurs-Gewinn-Verhältnis zu haben, müssen Anleger jetzt schon über das 30-Fache der erwarteten Erträge auf den Tisch legen.

Bei einem Börsenwert von über 1,8 Milliarden Euro ist die Erwartungshaltung der erfolgsverwöhnten Aktionäre hoch – viel Spielraum für Fehlschläge ist daher nicht vorhanden.

26. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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