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Nestle Aktie: Warum das jetzt Kaufkurse sind

Die Märkte sind in Alarmstimmung: Verunsicherung über die Fed-Pläne zur Zinswende, Wachstumsschwierigkeiten in mehreren Schwellenländern, wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland und zuletzt auch noch der Börsencrash in China.

Auch auf Rohstoffe wie Öl oder Edelmetalle ist schon lange kein Verlass mehr. Die Preise für das Barrel Rohöl fallen seit Monaten ins Bodenlose und selbst Gold will inzwischen niemand mehr haben.

Wohin also mit dem Geld, ohne dass es gleich versickert? Risikobewusste Anleger schauen in diesen Tagen wieder vermehrt auf defensive Aktien. Gerade Großunternehmen, die seit Jahrzehnten stabil im Geschäft sind und über ein breites, gut etabliertes Produktportfolio verfügen, sind hier interessant.

Als besonders attraktiv sticht in diesem Zusammenhang immer wieder Nestle hervor. Der Schweizer Konzern ist als weltgrößter Lebensmittelhersteller mit seinem äußerst breit gefächerten Spektrum an verschiedenen Marken aus dem Alltag und Haushalt vieler Menschen nicht mehr wegzudenken.


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Wachstum: nicht rasant, aber stetig

Das Wachstum verläuft zwar nicht allzu rasant, dafür aber langfristig stabil – und das betrifft nicht nur die Umsätze und Gewinne des Unternehmens, sondern auch den Aktienkurs.

Dieser befindet sich seit Jahren im stabilen Aufwärtstrend und hat Anfang 2015 besonders kräftig zugelegt. Zuletzt wurden zwar einige Gewinne eingestrichen und es kam zu einer leichten Kurskorrektur, doch die Entwicklung ist bereits seit mehr als fünf Jahren ziemlich konstant. Auf kleinere Rücksetzer folgten immer wieder Erholungsphasen.

Dabei ist es von Vorteil, dass die Schweizer ihre Produkte nicht nur weltweit verkaufen, sondern auch rund um den Globus direkt vor Ort herstellen. 447 Produktionsstätten betreibt das Unternehmen in fast 200 Ländern – dadurch ist es relativ gut abgesichert gegen Währungskursschwankungen und hat beispielsweise den Franken-Schock im Januar vergleichsweise gut wegstecken können.

Konzernziel erreichbar

Das selbstgesteckte Ziel von 5 Prozent organischem Wachstum hat Nestle in den vergangenen Jahren meist knapp verfehlt. Auch im ersten Halbjahr 2015 waren es „nur“ 4,5 Prozent. Der Umsatz kletterte auf 42,8 Milliarden Franken, der Gewinn je Aktie lag bei 1,43 Franken bei konstanten Wechselkursen.

Trotz der Schwierigkeiten, die derzeit in zahlreichen Schwellenländern bestehen, konnte Nestle sein Wachstum hier ausbauen und sogar beschleunigen: Im ersten Quartal betrug das Plus hier 6,7 Prozent, im zweiten Quartal sogar 7,9 Prozent.

Analysten halten mit Blick auf das Gesamtjahr das Konzernziel von 5 Prozent organischem Wachstum jedoch für realistisch erreichbar. Die meisten empfehlen, das Papier zu halten, es gibt aber aktuell auch einige Kaufempfehlungen.

Das Kursziel der Aktie, die zuletzt für gut 70 Schweizer Franken zu haben war, sehen viele Studien bei 80 bis 82 Franken. Wer in Euro investiert ist, profitiert zudem von den Wechselkursen. In Deutschland kostete die Aktie zuletzt rund 65 Euro.

2015-09-11 Nestle

11. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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