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Nestle trumpft auf: Internationaler Dividenden-Champion mit guten Zahlen

Der deutsche Leitindex DAX ist mit Kursabschlägen in die neue Handelswoche gestartet. Auslöser waren Ifo-Geschäftsklima-Daten, die leicht unter den Erwartungen lagen. Wenn Sie den Konjunkturschwankungen an der Börse ausweichen möchten, können Sie auf dividendenstarke Aktien von Unternehmen setzen, die ihr Geld in nicht-zyklischen Branchen verdienen.

In der vergangenen Woche habe ich Ihnen hier im „Schlussgong“ mit dem britischen Unternehmen Reckitt Benckiser bereits einen passenden internationalen Dividenden-Champion vorgestellt. Heute folgt mit Nestlé ein weiterer Dividenden-Champion.

Beginnen werde ich mit den jüngsten Quartalszahlen von Nestlé. Dann zeige ich Ihnen anhand einer Musterrechnung, warum Nestlé ein Dividenden-Champion ist und abschließend erfahren Sie, warum das Unternehmen seit Jahren so erfolgreich ist und dies auch zukünftig bleiben wird.

Die jüngsten Quartalszahlen im Überblick

Im abgelaufenen Quartal verbuchte der Schweizer Nahrungsmittelriese Nestlé einen Umsatz von 20,93 Mrd. CHF (19,2 Mrd. Euro) und bewegte sich damit auf dem Niveau des Vorjahres. Das organische Wachstum – eine der wichtigsten Kenngrößen für den Schweizer Konzern – lag im 1. Quartal bei 4,4%. Analysten hatten lediglich mit 3,65% gerechnet.


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Damit übertraf Nestlé beim organischen Wachstum die Erwartungen der Analysten. Doch was noch wichtiger ist: Nestle schaffte es damit abermals in einem schwierigen Marktumfeld besser abzuschneiden als die Konkurrenz.

Für das laufende Jahr erwartet Nestlé ein organisches Wachstum auf dem Niveau des Vorjahres von 4,2%. Darüber hinaus peilt das Unternehmen 2016 eine Verbesserung der Gewinnmargen und des nachhaltigen Gewinns je Aktie bei konstanten Wechselkursen an. Damit ist zu erwarten, dass die Dividende von 2,25 CHF je Aktie, die Nestlé erst kürzlich an die Aktionäre ausgeschüttet hat, im kommenden Jahr erneut höher ausfallen wird.

Warum Nestlé ein Dividenden-Champion ist und wie Sie mit der vermeintlich langweiligen Nestlé-Aktie auf zwei- bis dreistellige Dividendenrenditen kommen, zeigt die jetzt folgende Musterrechnung.

Dividendenrenditen von bis zu 165%

Zu Beginn ein „historisches“ Beispiel, das Ihnen die Macht der stetigen Dividendenerhöhungen demonstrieren soll: Ein Nestlé-Aktionär, der seine Aktien im Jahr 1959 erworben hat, konnte sich in diesem Jahr über eine Dividenden-Rendite von 165% freuen. Das bedeutet, dass sein Gewinn, den er durch eine einzige Dividenden-Zahlung im Jahr 2016 erzielt hat, bei mehr als dem eineinhalbfachen des ursprünglich je Aktie bezahlten Preises liegt.

Wie das geht? Er hat im Jahr 1959 eine Nestlé-Aktie für 1,36 CHF gekauft und hat vor wenigen Wochen exakt 2,25 CHF Dividende je Aktie erhalten. Das Erfolgsgeheimnis ist, dass Nestlé seit 1959 regelmäßig die Dividenden erhöht hat.

Davon profitieren aber nicht nur Alt-Aktionäre, sondern auch Aktionäre, die wesentlich später gekauft haben. Nestlé-Aktionäre, die vor 20 Jahren, im Jahr 1996, Aktien zum Preis von je 13,42 CHF erworben haben und kürzlich 2,25 CHF je Aktie ausgeschüttet bekamen, konnten sich über 16,8% Dividenden-Rendite freuen. Und selbst diejenigen, die erst vor 10 Jahren zu einem Kurs von 38,70 CHF eingestiegen sind, erreichten in diesem Jahr eine attraktive Dividenden-Rendite von 5,81%.

3 Gründe für den Erfolg von Nestlé

Für den Erfolg von Nestlé gibt es mindestens 3 Gründe, die auch weiterhin die Basis für Umsatz-, Gewinn- und Dividendenwachstum bilden:

1) Das Schweizer Unternehmen ist so erfolgreich, weil es frühzeitig international expandiert hat und heute fast jedes Land mit Nahrungsmitteln versorgt. 2) Nestlé verteidigt den Premiumaufschlag und wurde nie zu einem Billiganbieter. 3) Nestlé setzt auf eine große Produktvielfalt. Je nach Trend sind Wassermarken wie Perrier oder S. Pellegrino die Gewinntreiber, dann Kaffeeprodukte (Nescafé Dolce Gusto, Nespresso) oder die Süßwaren (Aero, Butterfinger, KitKat, Orion, Smarties).

Mit diesem Produktmix hat Nestlé den Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr auf 89 Mrd. Schweizer Franken und den Nettogewinn auf gut 9 Mrd. Franken getrieben. Angesichts der erreichten Größe werden bei Nestlé die Wachstumsraten abnehmen. Das ist allerdings kein Problem, da das Unternehmen immer noch stark genug wachsen wird, um die Dividende auch weiterhin stetig steigern zu können.

Daher gilt: Die Nestlé-Aktie bleibt für sicherheitsorientierte Anleger ein Kauf-Kandidat. Seit über 50 Jahren steigert Nestlé regelmäßig die Dividende, und in diesem Jahr wurde die Dividende zum 20. Mal in Folge erhöht.

25. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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