Neue Chancen. Euro-US-Dollar-Spekulation mit hohen Renditen

Die gemeinsame Euro-Währung steht vor einem jähen Ende, meinen wir:

Griechenland erhält von immer neuen Seiten eindeutige Austrittsangebote.

Spaniens Banken brechen zusammen, die nächsten Geldinstitute mit Herabstufungen werden sich nördlich finden. Auch Frankreichs Banken werden mit entsprechenden Schwierigkeiten kämpfen. Wie lange die Bastion noch hält, wird immer fraglicher. Denn der Euroraum hat gegenüber den USA einen Nachteil:

In den USA existiert eine Zentralregierung, die im Zweifel keiner weiteren Abstimmung bedarf, sondern einfach zuschlagen kann. Das zeigt sich in verschiedenen Dimensionen: so etwa in der Außenpolitik oder in Wirtschaftsfragen bei Förderprogrammen z. b. zur Infrastruktur. Das stärkt den Dollar.

Dollar: bessere Voraussetzungen als Euro

Zudem hat der Dollar drei weitere bestehende Vorteile gegenüber der europäischen Einheitswährung, die Ihre Rendite mit dieser Währung audch gehebelt sicherstellen können.

  • Der Dollar hat im Gegensatz zum Euro eine große, nachvollziehbare Geschichte und ist daher besser zu beurteilen als die europäische Kunstwährung.
  • Der ist und bleibt die internationale Währung schlechthin. Wer Rohstoffe kaufen möchte, Verträge aushandelt oder schlicht Weltreisen unternimmt: auf der anderen Seite des Verhandlungstisches sitzen immer Dollar-Partner.
  • Schließlich ist der Dollar die klassische Krisenwährung schlechthin. Immer wenn die Konjunktur international auf dem Spiel steht, immer wenn es zu Kriegsszenarien kommt oder politische Unruhen mit größerem Ausmaß drohen, wird der Dollar stärker.

Beste Voraussetzungen also für die aktuelle Situation.

Dollar legt zu

Aktuell legt die US-Währung gegenüber der europäischen Währung wie auch dem Gold oder Silber deutlich zu. Die Krise im Euroraum ist offenbar entscheidender Hebel für Investoren, um sich wieder an die (vermeintliche?) Stärke der USA zu erinnern.

Dementsprechend hat die US-Währung noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: die USA können effektiv ihre Schulden recht einfach loswerden, was der Eurozone nicht möglich ist. So könnte die Zentralregierung – wenn sie denn wollte – die Volkswirtschaft inflationieren oder die Steuern extrem erhöhen.

Dies ist der große Vorteil der zentralen Handlungsmöglichkeit gegenüber dem Zustimmungsgewirr auf Seiten der Eurozone. Und deshalb ist der Dollar institutionell gegenüber der Euro-Währung im Vorteil. Sie können dies nutzen:

Sogar gehebelt mit Optionsscheinen, wenn Sie einen kleineren Teil Ihres Vermögens riskieren wollen oder eine solche Investition als Absicherung gegen die kommende Krise begreifen. 

GeVestor meint: Dafür stehen Ihnen verschiedene Hebel-Produkte zur Verfügung. Achten Sie bei der Auswahl von Hebel-Zertifikaten darauf, dass die "K.O.-Schwelle" nicht allzuweit entfernt ist.

Bei Optionsscheinen bevorzugen wir Titel, die eine lange Laufzeit haben (mehr als sechs Monate) und "im Geld" notieren, das heißt die zugrundeliegende "Wette" auf den Schlusskurs bereits erreicht haben.

21. Mai 2012
von Jan Aalto
Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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