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Neue Hiobsbotschaften aus Athen belasten europaweit die Börsen

Jetzt ist es endlich raus: Nun wissen wir, wohin die griechische Regierung steuert. Es läuft auf eine massive Konfrontation mit den Geldgebern hinaus. Das war schon vor der Wahl klar. Doch die vergangenen Tage hatten eine größere Unklarheit gebracht, weil auf einmal wieder versöhnliche Töne in Athen angeschlagen wurden.

Doch das war nur eine kurze Phase. Jetzt hat der neue Regierungschef Alexis Tsipras seine Regierungserklärung abgegeben. Darin hat er noch einmal unmissverständlich deutlich gemacht, dass er seine Wahlversprechen umsetzen will.

So erklärte Tsipras in Richtung Brüssel: „Das bisherige Sparprogramm wurde durch seine katastrophalen Ergebnisse und durch das Ergebnis der Parlamentswahl angeschafft. Die neue Regierung sei nun nicht ermächtigt um eine Fortsetzung zu bitten, denn sie kann nicht um die Fortsetzung von Fehlern bitten.“


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Immerhin erklärte Tsipras, dass sein Land die Schulden weiter bedienen werde. Allerdings will die neue Regierung bis zum Sommer das Programm zur Bewältigung der Schuldenkrise neu verhandeln. Bei dieser klaren Linie sind die nächsten massiven Finanzprobleme für Athen schon vorprogrammiert.

Fakt ist: Dort brechen aktuell die Steuereinnahmen weg: Im Dezember hat der griechische Staat schon 1,5 Mrd. Euro weniger Steuern eingenommen als noch im November. Das bedeutete ein Minus von rund 7%. Laut der aktuell schon vorliegenden Daten hat sich diese Entwicklung auch im Januar fortgesetzt.

Schon in wenigen Wochen geht der griechischen Regierung ohne neue Hilfen das Geld aus

Daran sehen Sie: Die Einnahmen in Griechenland sinken. Doch die neue Regierung will wieder mehr Geld ausgeben für die Bevölkerung, um die humanitäre Krise des Landes in den Griff zu bekommen. Sehr öffentlichkeitswirksam werden nun Privilegien für Regierungsbeamte gekürzt und der Fahrzeugpark der Regierung verkleinert.

Finanzminister Varoufakis absolviert die Termine in Athen mit dem Motorrad. Das produziert tolle Bilder für die Medien – genauso wie der legere Kleidungsstil der neuen Regierung. Doch mit solchen Äußerlichkeiten lenken Tsipras und Varoufakis einfach nur von den großen eigenen Problemen ab.

Die wieder deutlich steigende Unsicherheit zeigt sich auch an den Finanzmärkten: Die Athener Börse hat zum Beginn der neuen Woche ihre Talfahrt fortgesetzt. Gleichzeitig steigen die Risikoaufschläge bei den griechischen Anleihen wieder massiv an: Bei griechischen Anlehen mit zehnjähriger Laufzeit ist jetzt wieder die Grenze von 10% überschritten worden. Das ist ein klares Krisensignal.

Ich erwarte schon bald massive negative Folgen auch für unsere Finanzmärkte – der DAX sackt heute immerhin um knapp 2% ab. Das ist erst der Anfang bei dieser bevorstehenden Korrekturwelle.

9. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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