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Neue Sparmaßnahmen in Griechenland helfen nur für wenige Monate

Jetzt liegt es also vor das griechische Sparpaket für die nächsten Monate. In ersten Reaktionen zeigen sich einige Beteiligte angetan von den neuen Maßnahmen. Meiner Einschätzung nach kann das gar nicht gut gehen.

Das gesamte Volumen der Sparmaßnahmen umfasst nur maximal einige Milliarden Euro. Im Endeffekt sind es nicht viel mehr als ein paar Tropfen auf den heißen Stein, die hier von der neuen Regierung mit Ministerpräsident Tsipras nun angeboten werden.

Allerdings ist es jetzt so: Mit dem vorliegenden Sparprogramm tritt die kurzfristige Kritik an Griechenland erst einmal in den Hintergrund. Eins Austritt des Landes aus der Eurozone scheint erst einmal kein Thema mehr zu sein.


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Ifo-Chef Sinn plädiert für griechischen Euro-Austritt – mit guten Gründen

Eine komplett andere Position vertritt hier einmal mehr der Chef des Münchener Ifo-Instituts Hans Werner Sinn. Er äußerte schon in der vergangenen Woche massive Kritik an der mit Griechenland gefundenen Regelung und der Ausweitung der Zahlungen auf weitere vier Monate.

Wörtlich sagte er: “Zusätzliches Geld ist nichts als ein Schmerzmittel für die griechische Krankheit und trägt nicht zur Heilung bei. Zudem wurde Griechenland durch den Euro zu teuer und muss nun billiger werden um seine Wettbewerbsfähigkeit zurück zu erlangen das geht nur durch den Austritt aus dem Euro und die Abwertung der Drachme.“

Das ist sicherlich eine massive Position von Professor Sinn. Doch in den vergangenen Jahren ist der streitbare Ökonom schon des Öfteren durch seine Positionen aufgefallen, die sich sehr oft gegen den wissenschaftlichen und politischen Mainstream gerichtet haben. Dabei lag er nicht immer richtig. Doch in vielen Fällen hat Sinn die Finger in die Wunde gelegt und für viele Dinge erst eine Öffentlichkeit geschaffen.

Ich möchte hier beispielsweise an die Target 2 Salden erinnern, die Hans-Werner Sinn erst als Problem aufgebracht hat. Bei diesem Rechnungssystem der Notenbanken haben sich im Laufe der vergangenen Jahre massive Defizite aufgetan. Länder wie Griechenland, Italien oder Spanien haben dort massive Defizite aufgebaut – die irgendwann einmal fällig sein werden.

Auf diese massiven Probleme hat Sinn hingewiesen und auch ein größeres Umdenken in der Politik immerhin angestoßen – auch wenn nichts an den Target 2 Salden geändert worden ist. Dennoch nehme ich seine Warnung aktuell sehr ernst. Sie deckt sich auch mit meiner Ansicht, dass Griechenland im aktuellen Zustand nicht mehr in der Eurozone haltbar sein wird.

Ich gehe aber noch einen Schritt weiter. Denn wenn Griechenland den Euro verlassen wird, steht die gesamte Gemeinschaftswährung vor der größten Zerreißprobe ihrer Geschichte.

Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass der Euro nach dem Austritt eines einzigen Mitgliedslandes nicht mehr so weitermachen kann wie bis dahin. Der Anreiz anderer Länder ebenfalls gegen die geltenden Auflagen auf zu begehren ist extrem groß. Diese Gefahr sehe ich ausgehend von der aktuellen Situation in der Eurozone.

25. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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