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Neues Export-Rekordhoch konterkariert DAX-Schwäche

Erneut erreicht uns heute eine Nachricht, die im totalen Kontrast zur aktuellen Hysterie an der Börse steht:

Deutsche Produkte, Waren und Dienstleistungen erfreuen sich weltweit weiter wachsender Beliebtheit:

Allen Unkenrufen zum Trotz sind die deutschen Exporte im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2014 um 6,4% auf ein neues Rekordhoch gestiegen.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts führten Deutschlands Unternehmen 2015 Waren im Wert von fast 1,2 Bio. € aus.

Auch die Importe und der Außenhandels-Überschuss erreichten neue Rekordwerte.

Eingeführt wurden Waren im Wert von 948 Mrd. € – ein Plus von 4,2% gegenüber 2014. Die Außenhandels-Bilanz zeigt somit einen Überschuss von 247,8 Mrd. € an. Der bisherige Höchstwert lag 2014 bei 213,6 Mrd. €.


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Hauptabnehmer waren im vergangenen Jahr erneut die Länder der Europäischen Union mit einem Gesamtwarenwert von knapp 694 Mrd. € – 7% mehr als im Vorjahr.

Deutschlands Ausfuhren in Staaten außerhalb der EU stiegen 5,6% auf einen Gesamtwert von 502 Mrd. €.

USA lösen Frankreich als Hauptabnehmer ab

Das erste Mal seit 55 Jahren ist nicht mehr Frankreich der wichtigste Exportkunde der deutschen Unternehmen.

An seine Stelle sind nun die USA getreten, in die Ausfuhren im Wert von 105 Mrd. € gingen. Das war eine satte Steigerung um 20%.

Die Hauptgründe hierfür sind die gut laufende Konjunktur in den USA sowie der schwache Euro.

Diese beiden Punkte gelten auch für Großbritannien: die Ausfuhren auf die Insel stiegen deutlich um 14% auf 83 Mrd. €. Gefallen um über 4% sind dagegen zum ersten Mal seit 1997 die Exporte nach China.

Mit Waren im Wert von 65 Mrd. € bleibt China dennoch einer der fünf größten Abnehmer der deutschen Wirtschaft. Positiv: Für 2016 erwarten die meisten Experten eine leicht anziehende Nachfrage.

Indien bietet noch enormes Potenzial

Im Gegensatz zu China brummt die Wirtschaft im Nachbarstaat Indien weiter – das spüren auch die deutschen Unternehmen. Sie konnten knapp 10% mehr absetzen. Mit gerade 9 Mrd. € ist das Volumen aber eher übersichtlich.

Hier rechne ich für die kommenden Jahre mit deutlichen Wachstums-Schüben, die den exportorientierten Unternehmen noch viel Freude bereiten werden.

Für Sie bedeutet das: Setzen Sie auf Unternehmen, die den Riesenmarkt Indien bereits fest im Visier haben und entsprechende Investitionen tätigen.

Wer hier heute sät, wird in den kommenden Jahren reichlich ernten – und sich v. a. auch von anderen, schwächelnden Absatzmärkten unabhängiger machen.

Das heißt für Sie nicht anderes als ein wichtiges Stück Sicherheit mehr in dieser rauen Börsenzeit.

9. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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