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Nikkei Kurs: Niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) irreführend

Der Nikkei 225 ist momentan günstig. So sieht es auf den ersten Blick aus, wenn Sie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) zu Rate ziehen.

Wir wissen jedoch, dass diese Kennzahl gerade für Japan nicht alles sagt – die Zahlen aus Asien sind hier ein Alarm. Folglich: Investieren Sie dort wenig bis gar nicht. Es gibt eine Alternative.

Nikkei Kurs: Produktion ist zusammengebrochen

Die Notenbank selbst gibt für Japan zu, dass die Produktion mit dem AKW-Unglück zusammengebrochen ist. Gleich 15,3% Minus räumt der jüngste Bericht ein.

Dies ist ein Alarmzeichen für die Industrieproduktion – und zeigt uns klar, dass das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) in Japan falsch ist. Es sagt für 2011 viel, aber nicht die ganze Wahrheit über den Japan-Alarm.

Selbst nach den Angaben der Notenbank wird sich die japanische Wirtschaft erst im Herbst 2011 von diesem Schock wieder erholen können. Wie ein KGV von aktuell an de Börsen für den Nikkei 225 geschätzten 14,7 zustande kommen soll, bleibt vor diesem Hintergrund ein Rätsel.


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Nikkei Kurs: Produktionseinbruch reißt Gewinne nach unten

Investoren können nicht einfach das bisherige KGV nehmen und um 15% reduzieren. Die Wirtschaftsstrukturen sehen in aller Regel ganz anders aus. Einen hohen Anteil an den Unternehmensergebnissen nehmen die fixen Kosten ein. Bricht die Produktion ein, geht es sofort an den Umsatz.

Die fixen Kosten aber bleiben. Mit anderen Worten: hier fällt in erster Linie der Gewinn weg. Die ausgewiesenen Zahlen stimmen bezogen auf die Gewinne in Japan hinten und vorne nicht.

Wer also jetzt in Japan investiert, zockt mit den Angaben von Analysten, die alte Schätzungen heranziehen.

Alternative: Unternehmen, die vom Japan-Desaster 2011 profitieren

Ihre Alternative sind Unternehmen, die vom Japan-Desaster 2011 profitieren. Eines der Unternehmen sitzt in Niedersachsen – Wolfsburg.

Das Unternehmen Volkswagen hat, zum Beispiel, beste Zahlen verkündet und profitiert sogar ganz gewaltig vom Japan-Schock.

Toyota hat als Konkurrent nicht nur diverse Rückrufaktionen starten müssen, sondern leidet auch unter Schwierigkeiten der Zulieferindustrie.

Weitere Unternehmen, die profitieren, sind ganz sicher auch in Deutschland zu finden. Wir meinen in erster Linie Technologie-Unternehmen, die mit der Infrastruktur und deren Aufbau in Japan weitere Aufträge gewinnen und gewinnen werden.

Das bekannte Unternehmen Siemens ist dabei ein solches Beispiel.

Wenn Sie mit Japan kalkulieren, halten Sie sich nicht an die Schätzungen zum Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) 2011. Halten Sie sich an Überlegungen, die Investoren strategisch entwickeln – eben über Beteiligungen an deutschen Unternehmen.

Volkswagen wird am Automobilmarkt seinen Siegeszug fortsetzen, auch und gerade nach dem Japan-Alarm. Die Wolfsburger sind ein Investment wert.

4. Mai 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.