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Beiersdorf Aktie: Solider Dividendenzahler wieder fit

Mit NIVEA und Tesa hat Beiersdorf zwei Markenartikel von Weltruf geschaffen. NIVEA gilt als die bekannteste Körperpflegemarke der Welt.

Um die berühmte NIVEA-Creme in der unverwechselbaren blauen Dose mit weißem Schriftzug gruppierte Beiersdorf mit den Jahren eine große Familie von Körperpflegeprodukten, vernachlässigte aber dabei die Markenpflege und den Trend der Verbraucher, der sich von der reinen Körperpflege hin zu Schönheitsprodukten verlagerte.

Nach Schönheitskur wieder fit

L’Oreal oder Unilever reagierten frühzeitig auf die veränderte Nachfragestruktur und gruben Beiersdorf einen Teil der Umsätze ab. Beiersdorf reagierte. NIVEA wurde neu positioniert, unrentable Produkte wurden aus den Regalen genommen, Mitarbeiter mussten den Konzern verlassen.

All die Maßnahmen hinterließen Spuren in den Bilanzen, doch die sind längst ausgestanden und die Schlankheitskur hat ein Ende glückliches Ende gefunden.

Zurück auf Wachstumskurs

Beiersdorf ist nach den Sortimentsbereinigungen zurück auf der Überholspur. Der Konzern steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2014 organisch um 4,7%. Nominal erhöhte sich der Umsatz von 6,14 um 2,3% auf 6,28 Mrd. €. Das operative Ergebnis (EBIT) ohne Sondereffekte stieg von 814 Mio. € um 5,9% auf 861 Mio. €.


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Die entsprechende EBIT-Marge verbesserte sich auf 13,7% nach 13,2% im Vorjahr. Unterm Strich erhöhte sich der Gewinn von 537 auf 581 Mio. €.

Starkes Consumer-Segment

Der Unternehmensbereich Consumer erzielte ein organisches Umsatzwachstum von 4,8%. Nominal erhöhte sich der Umsatz von 5.103 Mio. € im Vorjahr um 2,1% auf 5.209 Mio. €.

Dazu haben insbesondere die drei Kernmarken des Konzerns beigetragen. NIVEA steigerte den Umsatz um 6,2%, Eucerin um 6,0% und La Prairie um 5,1%. Das Rückgrat der Konsumentensparte bildet weiterhin die Marke NIVEA.

Dynamische internationale Entwicklung

Regional entwickelten sich die Märkte unterschiedlich In der Region Europa konnte Beiersdorf seine Marktposition weiter ausbauen. Besonders erfreulich waren die guten Geschäftsentwicklungen auf dem Heimatmarkt sowie in Großbritannien und Spanien.

In der Region Amerika erzielte Beiersdorf ein Umsatzwachstum von 6,2%. Besonders positiv entwickelte sich erneut das Geschäft in Lateinamerika mit einem Umsatzplus von 7,1%, angeführt von Brasilien.

Dynamisch entwickelte sich der Umsatz in der Region Afrika/Asien/Australien. In vielen Märkten dieser Region wurden gute bis sehr gute Wachstumsraten erzielt, obwohl sich das Wirtschaftswachstum in einigen Märkten, besonders in China, verringert hat.

Vorwärts mit innovativen Produkten

Für das laufende Geschäftsjahr hält Beiersdorf an seiner Erfolgsstrategie fest und investiert weiterhin in Wachstumsmärkte. Zugleich sollen die eigenen Marken gestärkt und durch neue, innovative Produkte sinnvoll ergänzt werden.

Der Beschaffungsmarkt leidet dagegen unter den volatilen Rohstoffpreisen. Um die Abhängigkeit zu einzelnen Anbietern zu verringern, nutzt Beiersdorf verstärkt lokale Anbieter.

Solider Dividendenzahler

Bei spezifischen Rohstoffen ist eine Preissteigerung aber unausweichlich. Dennoch dürfte Beiersdorf in diesem Jahr mindestens wieder auf Höhe der jeweiligen Märkte wachsen, wenn nicht wieder Marktanteile hinzugewinnen.

Beiersdorf-Aktien profitieren von besser als erwarteten Zahlen und einem Profil als sicherer Hafen. Aufgrund des soliden Geschäftsmodells und der konservativen Finanzierungspolitik ist der Anteilsschein risikoarm. Beiersdorf will wie im vergangenen Jahr eine Dividende von 0,70 € je Aktie ausschütten.

23. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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