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Norwegische Krone oder US-Dollar: Währungsflucht aus der Eurozone

Der Bankrott wird kommen, so haben es mein Kollege Rolf Morrien und ich schon vor längerer Zeit in einem Buch angekündigt.

Leidtragende werden diejenigen sein, die „Geld“ etwa in Form von Euro sammeln. Entweder als Bargeld zu Hause oder auf Konten – der Euro aber wird schwächer.

Trotzdem kein Grund, um zur großen Währungsflucht etwa in die norwegische Krone oder auf den US-Dollar anzutreten, meinen wir.

Anders als empfohlen: keine Lösung

Bei unserer Empfehlung geht es wohlgemerkt nicht um eine Warnung vor allen Devisen-„Spekulationen“ oder um eine moralische Bewertung von Zockereien.

Einzig die Erfolgsaussichten veranlassen uns zu empfehlen: setzen Sie kurzfristig nicht auf Währungen, wenn Sie die Entscheidungen auf Basis wirtschaftlicher Daten aus den einzelnen Volkswirtschaften treffen wollen.


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Das Wirtschaftswachstum eines Landes oder einer Region hat dem Währungsverhalten bei weitem nicht mehr so viel zu tun wie noch vor Jahren. Die technische Analyse dazu gewinnt immer mehr, zudem beeinflusst die Technik über den Computerhandel gerade den Devisenmarkt stärker als je zuvor.

Als „sicherer Hafen“ sind Währungen daher anders als viele Redaktionen es jetzt machen nicht mehr tauglich, auch gegen eine mögliche Eurokrise nicht. Dafür gibt es gute Gründe.

Gründe gibt es viele…

Wenn jemand über Devisen und deren Chancen berichtet, werden Sie in aller Regel von Wirtschaftswachstum lesen, von Rohstoffreserven oder politischer Stabilität.

Kein einziger dieser Gründe dominiert die Währungsverhältnisse. Täglich wandern Billionen US-Dollar um die Welt, darunter gibt es unterschiedlichste Motive. Diese reichen von der Währungsabsicherung, von der Lieferabsicherung über die Zockerei, über Zinsspekulationen oder Edelmetall-Annahmen. Mit anderen Worten: wer aus fundamentalen Daten den Währungs“wert“ bestimmen möchte, kann allenfalls auf den Faktor Glück setzen.

Zinspolitik nicht entscheidend…

Noch nicht einmal die Zinspolitik ist bezogen auf den Wert einer Währung noch so entscheidend wie vor Jahren. Dominante Spieler auf dem Devisenbasar sind vor allem Computer und deren Programme.

Die Entscheidungen, die an diesen Märkten getroffen werden, erfordern starke Nerven, eine hohe Rechenkapazität und Reaktionsvermögen.

Alles Voraussetzungen, die vor allem Computer mitbringen. Rechnen Sie daher mit diesen Faktoren:

  • Am Devisenmarkt sind Computer die maßgeblichen Entscheider.
  • Die Zinspolitik von Notenbanken trifft inzwischen auf die Zinspolitik weltweit. Damit hilft es nicht mehr, wenn eine Notenbank etwa die Zinsen etwas anhebt. Entscheidend ist das Verhalten anderer Notenbanken, die sich teilweise im „Währungskrieg“ sehen.
  • Abhängig von kleinen oder großen Entwicklungen können Devisenkurse im Tagesverlauf extrem schwanken. Die Politik hat mal mehr, mal weniger Einfluss.

GeVestor meint: Das aber bedeutet für Sie, dass normale Handelsstrategien mit Stop-Loss-Kursen trotzdem zum Risiko werden können. Wer Devisenänderungen auf fundamentale Faktoren zurückführt, hat den Markt bei weitem nicht ausreichend abgebildet.

Unsere Meinung: gehen Sie nur mit einem Teil Ihres spekulativen Depots in Währungen. Als Absicherung dienen diese Investments nicht.

17. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

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