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Notenbank-Gerüchte sorgen für Verkäufe

Ein Schritt vor, ein Schritt zurück: Immer wieder stellt der Dax unter Beweis, dass er im Stande ist, die 12.000-Punkte-Marke zu knacken. Doch länger halten kann er sie bislang nicht.

So fiel er auch an diesem Dienstag wieder hinter diesen Wert zurück. Unterm Strich ging der Leitindex 1 Prozent schwächer bei 11.966 Zählern aus dem Handel.

Notenbank-Gerüchte sorgen für Verkäufe

Am Parkett machten Gerüchte die Runde, wonach die Europäische Zentralbank bereits deutlich vor September 2016 damit beginnen könnte, die monatlichen Anleihekäufe schrittweise herunterzuschrauben. Voraussetzung hierfür wären eine sich nachhaltig aufhellende Konjunkturentwicklung sowie eine einsetzende Preisstabilität.


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Das milliardenschwere sogenannte QE-Programm („Quantitative Easing“) war Anfang März angelaufen und hatte einen erneuten Run auf den europäischen Aktienmarkt ausgelöst. Gerüchte um ein vorzeitiges Drosseln der Geldflut genügten nun bereits, um Anleger dazu zu veranlassen, sich von ihren Papieren wieder zu trennen.

Auch seitens der US-Notenbank wird zunehmend auf eine anziehende Geldpolitik gedrängt. So soll der Leitzins vermutlich bald angehoben werden. Ende der Woche könnten neue Arbeitsmarktdaten Aufschluss über den konkreteren Zeitplan der Federal Reserve geben.

Fast alle Einzelwerte verzeichnen Verluste

Der Blick auf die Einzelwerte fiel am Dienstag in erster Linie rot aus. Im schwachen Gesamtmarkt konnten lediglich SAP und – nach einem positiven Analystenkommentar – Spitzenreiter HeidelbergCement Zuwächse von 0,3 beziehungsweise 0,8 Prozent verzeichnen.

Rang drei ging an die Deutsche Bank, deren Aktien sich um 0,1 Prozent verbilligten, gefolgt von Adidas mit einem Tagesverlust von 0,2 Prozent. Auch die Lufthansa schlug sich wacker mit einem Minus von nur 0,3 Prozent.

Deutlicher verlor die Commerzbank mit 1,2 Prozent. Auch die Automobilwerte gehörten zu den größeren Verlierern. Anteilsscheine von Daimler und BMW gaben um 1,2 beziehungsweise 1,3 Prozent nach, Continental und Volkswagen kamen mit Verlusten von 0,7 und 0,8 Prozent etwas glimpflicher davon.

Die rote Laterne ging erneut an RWE mit einem Abschlag von fast 2 Prozent. Konkurrent Eon platzierte sich hingegen im oberen Mittelfeld mit einem Minus von 0,8 Prozent.

1. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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