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Novartis: Warum will die Aktie nicht steigen?

Grundsätzlich kann man sagen: Die Pharma-Branche boomt.

Es gibt immer mehr Menschen auf der Welt, diese Menschen werden in vielen Ländern auch immer älter – und damit anfälliger für Krankheiten.

Darüber hinaus sind Zivilisations-Krankheiten wie Diabetes auf dem Vormarsch.

Der Mix aus ungesunder Ernährung und zu wenig Bewegung ist längst kein rein westliches Problem mehr, und er begünstigt die Entstehung zahlreicher Krankheitsbilder, die behandelt werden wollen.

Insofern mangelt es nicht an der grundsätzlichen Nachfrage am Markt. Die Tücke liegt aus Sicht der Pharma-Konzerne eher in den Finessen.

Blockbuster folgt auf Blockbuster – im Idealfall

Viele Unternehmen haben sich auf einen bestimmten Bereich spezialisiert. Sie forschen etwa in Sachen Hepatitis, Diabetes oder im weitverzweigten Feld der Krebs-Erkrankungen.

Gerade Krankheitsbilder, die sich bislang gar nicht, sehr langwierig oder nur mit schweren Nebenwirkungen behandeln lassen, können sich als wahre Goldgruben erweisen.


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Dafür muss es aber gelingen, einen neuen Wirkstoff zu entwickeln, der die Therapiedauer verkürzt, den Behandlungserfolg verbessert oder die Nebenwirkungen lindert.

Solche Medikamente brauchen Jahre in der Entwicklung, auch die Zulassungs-Prozedur in Europa oder den USA hält noch viele Hürden bereit.

Sind diese erst einmal genommen, können sich die Produkte jedoch als echte Blockbuster erweisen und beträchtliche Gewinne in die Kassen der Konzerne spülen.

Dies gilt jedoch oft nur für einen begrenzten Zeitraum, in dem der Patentschutz greift.

Läuft dieser ab, kommen günstigere Nachahmer-Produkte, sogenannte Generika, auf den Markt und graben dem Pionier ein gutes Stück Land ab.

Steht zu diesem Zeitpunkt noch kein Nachfolge-Blockbuster in den Startlöchern, folgt nicht selten eine Durststrecke – auch für die betreffende Aktie.

Novartis Aktie im Keller

Zu beobachten ist dieses Phänomen derzeit u. a. beim Schweizer Konzern Novartis.

Als Blockbuster galt da z. B. das Krebs-Medikament Glivec, das sich in den ersten 9 Monaten des laufenden Jahres jedoch wesentlich schlechter verkaufte als zuvor.

Die Erlöse in diesem Bereich sanken um mehr als 1/4 auf 2,6 Mrd. US-Dollar.

Als Nachfolger hatten die Schweizer mit Entresto auf ein Herz-Medikament gesetzt, doch das bleibt bislang hinter den hoffnungsfrohen Erwartungen zurück.

Bis Ende September wurde hier lediglich ein Umsatz von 102 Mio. US-Dollar erzielt, als Jahresziel waren einmal 200 Mio. Dollar angepeilt.

Darüber hinaus ist zumindest kurzfristig wenig in Sicht, um die Ausfälle zu kompensieren, und so herrscht beim Blick auf den Aktienkurs ebenfalls Flaute:

Um rund 10% ist die Novartis-Aktie allein innerhalb eines Monats eingebrochen; seit Jahresbeginn beläuft sich das Minus auf mehr als 20%.

Analysten zeigten sich zuletzt dennoch milde gestimmt: Neben einigen neutralen Bewertungen gab es auch mehrere Kaufempfehlungen.

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4. November 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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