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Novartis: Neue Wunderpille bietet Milliardenpotential in 2015

Novartis-Aktionäre hatten 2014 allen Grund zur Freude: Der Wert ihrer Anteilsscheine hat sich binnen eines Jahres um gut 35 Prozent gesteigert. Vom deutlichen Kursrücksetzer, der Mitte Oktober den gesamten Finanzmarkt erzittern und nahezu alle Kurse größerer Unternehmen einbrechen ließ, hat sich das Novartis-Papier binnen kurzer Zeit mehr als erholt.

Der Jahreshöchststand von gut 78 Euro konnte kurz vor Weihnachten im Tagesverlauf übertroffen werden. Die Aktie steuert geradewegs auf die 80-Euro-Marke zu – Tendenz steigend.

2014-12-24 Novartis

Der Aufwärtstrend war 2014 – bis auf den Oktoberschock – stabil, vor allem in der zweiten Jahreshälfte ging es steil nach oben. Und 2015?


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Analysten sind sich einig: Da geht noch mehr. Sie überhäufen den Schweizer Pharmakonzern mit Kaufempfehlungen. Das Kursziel sehen einige im dreistelligen Bereich. Im Durchschnitt wird die Aktie mit knapp 95 Schweizer Franken bewertet und damit etwas höher, als sie zuletzt notierte.

Der Optimismus kommt nicht von ungefähr: Die Markteinführung neuer Medikamente verspricht auch in den kommenden Jahren steigende Umsätze. Dabei stand zuletzt vor allem das Herzmedikament LCZ696 im Fokus, das Mitte 2015 erhältlich sein soll.

Cosentyx: neuer Hoffnungsträger im Novartis-Sortiment

Große Hoffnungen ruhen aber auch auf einem neuen Medikament gegen die Hautkrankheit Psoriasis, im Volksmund besser als Schuppenflechte bekannt. Diese Erkrankung ist zwar nicht lebensbedrohlich, die Betroffenen stehen allerdings unter hohem Leidensdruck. Die Behandlung ist schwierig, langwierig und oftmals nicht vom gewünschten Erfolg gekrönt.

Insofern besteht ein hoher Bedarf an einem gut verträglichen und wirksamen Mittel, das nun womöglich bei Novartis in den Startlöchern steht. Cosentyx heißt das Medikament, in dem nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch Marktbeobachter großes Potenzial sehen.

Dabei geht Novartis von Umsätzen von rund einer Milliarde US-Dollar aus. Analysten gehen jedoch noch weiter und bezeichneten diese Schätzung zum Teil als „konservativ“: Sie sehen die Umsatzstärke des Hoffnungsträgers bei bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar.

Hinzu kommt noch ein weiteres Sahnehäubchen: Neben der eigentlichen Indikation Psoriasis könnte das Medikament auch noch für die Behandlung weiterer Diagnosen eingesetzt werden. Zulassungsverfahren für Morbus Bechterew und Psoriasis Arthritis sollen im kommenden Jahr in die Wege geleitet werden.

Branche auf Erfolgskurs

Insgesamt boomt die Pharma- und Biotechbranche bereits seit Jahren und es spricht einiges dafür, dass das vorläufig auch so bleiben wird. Der Bedarf nach medizinischen Produkten steigt, die Absatzmärkte wachsen und mit ihnen die potenziellen Umsätze und Gewinne der Unternehmen.

Ein Blick auf die Top-Performer 2014 zeigt, dass gerade diese Branche bei Anlegern extrem gefragt war und mit überdurchschnittlicher Chartentwicklung für viel Freude bei den Anteilseignern gesorgt hat. Auch 2015 verspricht in dieser Hinsicht ein interessantes Jahr zu werden.

29. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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