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Nvida-Aktie: Chipgigant sprintet nach Rekordzahlen auf neues Allzeithoch

Über eine schwache Performance können sich die Anleger des US-Technologie-Konzerns Nividia nun wirklich nicht beschweren.

Satte 91% liegt die Aktie alleine in diesem Jahr vorne, auf Sicht der letzten 5 Jahre summieren sich die Gewinne sogar auf knapp 400%.

Mit einem Kurs von 63,04 Dollar haben die Papiere gerade ein neues Allzeithoch erreicht. Trotz des rasanten Kursanstiegs sind einige Analysten überzeugt, dass die Rallye noch nicht zu Ende ist.

Denn die strategische Positionierung des Chip-Spezialisten scheint aufzugehen. Die jüngsten Zahlen waren abermals stark und wurden entsprechend von den Anlegern gefeiert.

Mit Grafik-Chips und Robotik zum Erfolg

Nvidia ist einer der weltgrößten Entwickler von Grafik-Prozessoren und Chipsätzen für Personal Computer und Spielekonsolen.

Darüber hinaus entwickelt der US-Konzern Software für autonom fahrende Autos und hat sich mit sogenannten Deep-Learning-Produkten auch im spannenden Geschäftsfeld der Robotik positioniert.

Deep Learning ist die am schnellsten wachsende Disziplin im Rahmen der künstlichen Intelligenz. Sie hilft Computern dabei, in den Unmengen von Daten wie Bildern, Tönen und Text einen Sinn zu erkennen.

Computer haben jetzt, wenn sie mehrere Ebenen neuronaler Netze verwenden, die Fähigkeit, zu sehen, zu lernen und auf komplexe Situationen zu reagieren, und das genau so gut oder gar noch besser als der Mensch.


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Dabei setzen immer mehr Unternehmen auf Deep Learning, um bessere Algorithmen der künstlichen Intelligenz zu lernen.

Rasantes Wachstum im abgelaufenen Quartal

Mit seiner Positionierung konnte Nvidia im vergangenen Quartal abermals punkten: Der Umsatz kletterte um 24% auf 1,42 Mrd. Dollar. Die Gewinne schnellten auf 253 Mio. Dollar in die Höhe.

Auch wenn die Vergleichs-Basis (26 Mio. Dollar im Vorjahres-Quartal) niedrig war, so ist der Anstieg um 873% dennoch beeindruckend.

Neben dem starken Geschäft mit Chips für Computerspiele hat laut Firmenchef Jen-Hsun Huang  vor allem die Nachfrage nach Deep-Learning-Produkten das Geschäft angeschoben.

Auch die Automotive-Sparte, die Chips für die autonome Fahrzeuge entwickelt und mittlerweile 10% zum Gesamt-Umsatz beiträgt, hat sich stark entwickelt.

Damit setzt das US-Unternehmen immer mehr auf zukunftsträchtige Wachstumsmärkte.

So hat Nvidia jüngst auch den Rückzug aus dem Smartphone-Geschäft angekündigt. Offenbar ist die Konkurrenz auf dem Markt für mobile Endgeräte für den Chip-Hersteller zu groß.

Nvidia investiert kräftig in die eigene Forschung

Der Konzern möchte weg von den wettbewerbsintensiven Geschäften und versucht sich daher auch verstärkt in der Robotik zu positionieren.

NVIDIAs Technologie ist besonders gut geeignet, um viele schwierige Probleme wie selbstfahrende Autos und Robotik-Navigation, Daten-Visualisierung, Sprach- oder Bilderkennung zu lösen.

Um sich hier ein ordentlich Stück des Kuchens zu sichern, investiert der Konzern kräftig in die Weiterentwicklung der Produkte.

Im letzten Geschäftsjahr flossen alleine 1,33 Mrd. Dollar und damit 26% der Umsätze wieder in die hauseigene Forschungs-Abteilung.

Das deckt sich mit dem Vorjahr und ist deutlich höher als bei vielen Konkurrenz-Unternehmen.

Zugleich wurden mehr als 3,5 Mrd. Dollar seit 2013 im Rahmen von Aktienrückkäufen und Dividenden an die Anleger zurückgegeben.

Wachstum zu einem hohen Preis

Nach dem positiven 1. Halbjahr ist Firmenchef Huang auch für das aktuelle Quartal optimistisch:

Statt 1,3 Mrd. wie im Vorjahr sollen jetzt Erlöse von knapp 1,7 Mrd. Dollar erzielt werden. Für das Gesamtjahr rechnen Analysten mit einem Gewinn je Aktie von 1,58 Dollar.

Das viel beachtete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt damit aktuell bei 36. Damit ist die Aktie keinesfalls mehr günstig.

Sollte aber die Positionierung des Konzerns aufgehen, dann dürfte die Wachstums-Geschichte noch lange nicht zu Ende sein.

15. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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