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Öl jetzt schon unter 30 Dollar: Das müssen Sie jetzt wissen

Das Drama beim Ölpreis geht auch in der neuen Woche weiter. Jetzt hat auch die Marke von 30 Dollar nicht mehr gehalten.

Der Ölpreis notiert heute unter 29 Dollar pro Barrel und damit so niedrig wie seit 2003 nicht mehr.

Das ist die aktuelle Lage

Am Wochenende habe ich auf dem Börsentag in Dresden mit vielen befreundeten Experten gesprochen und die Meinung war einhellig: Was wir aktuell erleben, ist eine klare Übertreibung nach unten.

Sicherlich haben sich einige Marktbedingungen beim Öl verschlechtert. Das Überangebot auf der einen Seite und die eher schleppende Nachfrage auf der anderen Seite lassen sich nicht wegdiskutieren.


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Aber dennoch sind die aktuellen Preisniveaus beim Nordsee-Öl oder auch bei der US-Sorte WTI nicht wirklich gerechtfertigt.

Es ist ja nicht so, dass sich seit Anfang des Jahres die Marktbedingungen noch einmal massiv verschlechtert hätten. Doch die Preise sind noch einmal um fast 20% eingebrochen.

US-Ölangebot wird in diesem Jahr sinken

Zudem gibt es deutliche Anzeichen dafür, dass sich im weiteren Jahresverlauf das aktuell bestehende Angebotsplus deutlich verringern wird. Hier kann sich der Ölmarkt der USA ganz klar als Zünglein an der Waage erweisen.

Zuletzt hatten gerade die USA für ein deutliches Wachstum bei der Produktion gesorgt. Doch eines müssen Sie hier wissen: bei den Schieferöl-Vorkommen wird sehr schnell der Produktions-Höhepunkt erreicht.

Laut aktueller Studien sackt dann das Produktions-Niveau aber nach Erreichen des Maximums in den folgenden 12 Monaten um rund 70% ab.

Im 2. Halbjahr 2015 sank aber auch schon deutlich die Zahl der neuen Bohrungen in den USA.

Insofern ist es tatsächlich nur noch eine Frage der Zeit, bis in den USA nach dem massiven Boom der vergangenen Jahre, mit der Ausweitung der Tages-Produktion um mehr als 4 Mio. Barrel, bald wieder ein klarer Rückgang festzustellen ist.

Gleichzeitig erwarten die Experten der Internationalen Energie-Agentur IEA jedoch bis zum Jahresende einen Anstieg der täglichen Öl-Nachfrage um 1,4 Mio. Barrel.

Fazit

Bei diesen Faktoren ist es sehr gut möglich, dass der Ölpreis in diesem Jahr noch deutlich zulegen wird. Allerdings sind kurzfristig auch noch weitere Abschläge möglich.

In Phasen massiver Übertreibungen (ob nun nach oben oder nach unten) helfen Fundamental-Daten zunächst einmal nur wenig. Auch das muss Ihnen bei der aktuellen Marktlage klar sein.

18. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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