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Ölbranche: Trotz positivem Preistrend die Plicht zu Übernahmen erkannt

In der Öl- und Gasbranche hat die Anzahl der Deals merklich zugenommen. Nachdem der Ölpreis in der zweiten Jahreshälfte um über 50% einbrach, begann eine Branchen-konsolidierung.

Gerade junge, kleinere Unternehmen brauchten einen Plan. Die Produktion war für einige nicht mehr kostendeckend. Ein Unternehmensverkauf daher eine gute Möglichkeit.

Analysten und Firmenchefs erwarten erneuten Rücksetzer des Ölpreises

Inzwischen hat sich der Ölpreis stabilisiert. Zwar liegt das 12-Monats-Minus immer noch bei 39%, doch notiert das Fass der Marke WTI mit 60 Dollar bereits wieder 15 Dollar über dem Jahrestief.

Der Druck ist also seit Mitte März wieder etwas zurückgegangen. Die Unternehmen haben deswegen jedoch nicht ihre Strategie geändert – sondern viel mehr erkannt, dass dennoch eine Marktbereinigung stattfinden muss.


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Noch immer ist die Übernahme-Aktivität in der Branche hoch. Die Öl- und Gas-Unternehmen wissen, dass der Ölpreis schnell wieder abtauchen kann. Nicht wenige Analysten halten den aktuellen Preis aufgrund fundamentaler Daten nur für ein Strohfeuer.

Auch innerhalb der Branche wurde bei Prognose-Abgabe für das Geschäftsjahr 2015 häufig tiefer angesetzt. Gazprom etwa rechnet mit einem durchschnittlichen Preis von 55 $.

Ölpreis-Erholung bringt kleinen Unternehmen Zeit und Verhandlungsmacht

Für kleinere Anbieter ist die aktuelle Stärke des Ölpreises ideal. Der Wert eines Öl- und Gas-Unternehmens in der Branche bemisst sich zu einem Großteil an den Ölreserven. Die Verkäufer können also einen höheren Ölpreis zugrunde legen und haben damit die Chance auf einen besseren Übernahme-Preis.

Für die großen Öl-Multis ist ein Zukauf trotz der vermutlich vorübergehenden Ölpreis-Stärke attraktiv. Kaum ein Experte rechnet mit einem dauerhaften Ölpreis von unter 100 Dollar.

Zudem werden die Bieter darauf hinweisen, dass die derzeitige Bewertung der Öl- und Gas-Übernahme-Kandidaten schnell zurückkommen würde, wenn der Ölpreis fällt. Die Bieter sind weiter in einer komfortablen Situation, um gewinnbringend zuzukaufen und trotz der Ölpreis-Stärke in starker Verhandlungsposition.

Pacific Rubiales vermutlich der nächste Milliarden-Deal

Insidern zufolge steht in Kanada die nächste Milliarden-Übernahme in der Öl- und Gas-Branche kurz bevor. Offenbar will der Großaktionär von Pacific Rubiales das Unternehmen übernehmen.

Die Aktie konnte um 18% zulegen, nachdem der stets gut informierte Daten- und Nachrichten-Anbieter Bloomberg berichtete. Wer auf einen Deal setzte, ist hoffentlich nicht zu lange investiert. Der Chart ist grauenvoll und spiegelt die hohe Verschuldung sowie den Ölpreisverfall gut wieder.

Achten Sie bei Übernahme-Kandidaten in der Öl-Branche auf die Verschuldung

Wenn Sie in der Branche auf Übernahme-Kandidaten setzen möchten, lohnt es sich zu warten, bis die Informationen konkret werden. Jetzt auf bloße Gerüchte zu setzen, kann sehr schnell zu einem Verlustgeschäft werden.

Viele Unternehmen, die in der Gerüchte-Küche heiß gekocht werden, haben eine hohe Verschuldung. Wenn dann der Ölpreis unter Druck gerät und unter Umständen die Förderung sogar unprofitabel wird, dann wird der Markt sehr hohe Sicherheitsabschläge fordern und die Aktie gen Süden rauschen.

7. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.

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