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Ölpreis: Russland kommt immer mehr in Bedrängnis

Sie können es fast täglich in den Nachrichten sehen: Der Ölpreis fällt weiter und hat letzte Woche auch die 50 Dollar pro Barrel Grenze nach unten durchbrochen.

Jetzt hat der saudi-arabische Ölminister Alwaleed bin Talal sogar gesagt, dass die 100 Dollar Marke beim Öl niemals wieder erreicht werde. Daran sehen sie, dass sich sogar schon das größte Ölförderland der Welt auf einen langfristig niedrigen Ölpreis einstellt.

Wenn jedoch der Ölpreis weiter so niedrig bleibt wie derzeit, oder sogar noch weiter sinkt, dann wird das speziell Russland massiv in die Enge treiben.

Das Land finanziert sich zur Hälfte aus dem Verkauf von Öl und Gas und schon ein Ölpreis von 60 Dollar pro Barrel bedeutet für das Land ein Minus von über 4 Prozent im Bruttoinlandsprodukt (BIP) für dieses Jahr. Ein noch schärferer Einbruch, wie er sich jetzt andeutet, wird zu einer noch viel größeren Krise dort führen.


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Russische Reaktionen können heftig ausfallen

Das jedoch bestätigt meine Erwartung, dass der plötzliche und von niemandem erwartete Einbruch beim Öl seit Juli 2014 nicht ganz zufällig ist und man damit zusätzlich zu den Sanktionen Russland treffen will.

Doch solch ein Spiel ist gefährlich und ich befürchte, dass sich das Russland nicht gefallen lässt, in die Enge getrieben zu werden. Deshalb stehen uns vor allem dieses Jahr noch einige Überraschungen ins Haus, bei denen Russland der Hauptakteur sein wird. So könnte das Land nicht nur die ganze Ukraine, sondern auch weitere Länder in Europa wie Moldawien besetzen.

Auch ein Angriff auf die baltischen Staaten wäre möglich. Litauen bereitet jetzt schon seine Bevölkerung auf den Kriegsfall vor und gibt Verhaltenstipps für eine russische Besetzung des Landes. Außerdem sollen Neubauten nur noch dann genehmigt werden, wenn sie mit einem Luftschutzkeller ausgestattet werden.

Das alles wird zu weiteren Unsicherheiten auf dem Finanzmarkt und Einbrüchen an der Börse führen. Deshalb halte ich es auch aus politischen Gründen nicht für gerechtfertigt, in die Börse dieses Jahr einen großen Optimismus zu legen. Vielmehr legt die derzeitige Entwicklung Ihnen nahe, Ihr Vermögen weiter aktiv abzusichern. Das tun Sie, indem Ihr Vermögen breit streuen.

19. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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