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Ölpreis: Wann kommt der nächste Preisschub?

Öl bleibt der Schmierstoff der Weltwirtschaft.

Die gesamte Wirtschaft ist auf ein ausreichendes Angebot beim Öl ausgelegt – dafür ist dieser Rohstoff einfach zu wichtig für uns alle.

Es geht auch um viel mehr als nur um die Mobilität. Rohöl ist ein ganz wichtiger Ausgangsstoff auch in der chemischen Industrie.

Moderne Kunststoffe sind eben ohne Öl gar nicht denkbar. Das wird in der öffentlichen Diskussion rund um das Öl jedoch immer wieder gerne vergessen.

Preisverfall beim Öl erst einmal gestoppt

Doch hat der Preisverfall der vergangenen Jahre auch klar gezeigt, dass ein zu niedriges Angebot  nicht das Problem ist. Vielmehr hat eine wahre Ölschwemme eingesetzt:


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Die USA haben zuletzt wieder neue Rekorde bei der Ölproduktion erreicht. Gleichzeitig war auch die mächtige OPEC lange Zeit nicht bereit, die Förder-Quoten herunterzusetzen.

In der Folge fiel der Ölpreis massiv ab – bis auf unter 30 Dollar zu Beginn des Jahres.

Dieses Preisniveau erreichte sowohl die bei uns maßgebliche Nordseesorte Brent als auch die maßgebliche US-Sorte West Texas Intermediate (WTI).

Seit dem ist aber viel passiert: Bis Anfang Juni kletterte der Ölpreis wieder auf mehr als 50 Dollar pro Barrel. Der Weg zum nächsten Preisboom schien bereitet.

Doch jetzt kommt die Erholung schon wieder ins Stocken. Zwar hat der niedrige Ölpreis auch positive wirtschaftliche Aspekte für einige Länder.

Doch gerade bei den stark wachsenden Schwellenländern, die oft auch noch über beträchtliche Ölvorkommen verfügen, sorgt der niedrige Ölpreis durchaus für Verwerfungen.

IEA erwartet niedriges Nachfrage-Wachstum

Die könnten sich sogar noch verstärken. Darauf weist jetzt die Internationale Energieagentur (IEA) im aktuellen Monatsbericht hin.

So erwarten die IEA-Experten im laufenden 3. Quartal nur noch einen Nachfrage-Anstieg am Tag von 0,8 Mio. Barrel.

Sollte das tatsächlich so eintreten, wäre das immerhin der niedrigste Wachstumswert seit 2 Jahren.

Nur für Sie zur Verdeutlichung: Im zurückliegenden Monatsbericht hatte die IEA noch einen Zuwachs von immerhin 1,2 Mio. Barrel am Tag erwartet.

Auch für 2017 hat die IEA die Prognose nun gesenkt. Hier liegt die Erwartung nun bei einem durchschnittlichen Wachstum von nur noch 200.000 Barrel am Tag.

Die Gesamtschätzung der Ölnachfrage liegt bei 97,3 Mio. Barrel am Tag. Damit bleibt wohl das Aufwärts-Potenzial beim Öl begrenzt.

14. September 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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