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Ölpreis: Was ist denn da los?

Jetzt ist das Leben in en Ölmarkt zurückgekehrt: Nach wochenlangen Preisrückgängen erlebte der Ölpreis am vergangenen Freitag einen Preisschub: Bei der US-Sorte kletterte der Preis am Freitag um rund 8%.

Heute setzt sich nach der anfänglichen Schwäche der Aufschwung mit einem Plus von 3% weiter fort. Die Marke von 50 Dollar pro Barrel rückt wieder in greifbare Nähe. Der Preis für die in Europa maßgebliche Sorte Brent ist auf knapp 55 Dollar und damit den höchsten Stand seit Anfang Januar gestiegen.

Was steckt dahinter? Zunächst einmal kann das auch nur eine rein technische Reaktion sein. Nach dem massiven Absturz ist eine solche starke Gegenbewegung immer möglich. Auslöser sind dann häufig Großspekulanten, die auf den Terminmärkten große Positionen halten.


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Wenn diese nun auf den weiteren Absturz beim Ölpreis gesetzt haben und eine leichter Preisanstieg setzt ein, dann sind diese Spekulanten gezwungen ihre Positionen aufzulösen. Im Fachjargon spricht man da von einem „Short-Squeeze“.

Fundamental hat sich das Bild zuletzt nicht wirklich verbessert: Vor allem der weitere Anstieg der US-Lagerbestände auf ein Rekordniveau haben ein klares Zeichen gesetzt: Es gibt mehr Öl als aktuell verbraucht wird.

Beim Öl fehlt aktuell der Risikoaufschlag – das kann sich sehr schnell ändern

Dennoch spielt die Risikoeinschätzung beim Ölpreis immer eine große Rolle. Genau das ist zuletzt aber nicht passiert. Mir ist es schon so vorgekommen, dass nahezu alle Risikofaktoren beim Öl einfach ausgeblendet worden sind. Dabei bestehen die durchaus. Vor allem die unsichere Lage im Nahen Osten und in wichtigen Ölförderländern ist hier zu nennen.

Doch der entscheidende Ölmarkt waren zuletzt die USA: Dort sprudelte so viel Öl aus dem Boden wie seit Jahrzehnten nicht mehr – dem Fracking-Boom sei Dank.

Allerdings gibt es jetzt schon erste Anzeichen für eine nachlassende Wachstumsdynamik. So wurden in den vergangenen Wochen weniger neue Bohrlöcher gestartet. Damit ist der große Zuwachs beim Öl aus den USA erst einmal vorbei.

Bis sich das allerdings deutlich am Markt auswirken wird, kann es noch einige Wochen dauern. Die Marktlage verspricht aber auf jeden Fall einige spannende Wochen. Dazu werden sicherlich auch die Bilanzen der großen Ölkonzerne beitragen.

In dieser Woche legen beispielsweise Exxon Mobil und BP die aktuellen Zahlen vor. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie die großen Konzerne mit dem zuletzt extrem niedrigen Ölpreis klarkommen. Mehr dazu in dieser Woche hier in den „Rohstoff-Giganten“.

2. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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