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Ölpreis: Welchen Einfluss die E-Auto-Wende wirklich hat

Tesla präsentiert mit seinem Model 3 das erste massentaugliche Fahrzeug, das allein elektrisch angetrieben wird.

Zugleich wird in Deutschland eine intensive Debatte geführt über:

  • Diesel-Motoren,
  • manipulierte Abgaswerte
  • und darüber, wie CO2-Emmissionen v. a. in Großstädten reduziert werden können.

Alles scheint darauf hinauszulaufen, dass wir in absehbarer, mittelfristiger Zukunft nicht mehr, wie bisher, mit Verbrennungs-Motoren fahren, sondern auf alternative Antriebsformen setzen.

Aktuell scheint sich der Elektro-Antrieb durchzusetzen; möglicherweise auch erst einmal nur als Brücken-Technologie.

Hürden bei der Umsetzung

So will es auch die Bundesregierung: Das Ziel, auf Deutschlands Straßen bis 2020 1 Mio. E-Fahrzeuge zu wissen, erscheint aus heutiger Sicht utopisch.

Gerade hierzulande fehlt es dazu an entsprechender Infrastruktur, Ladestationen sind noch viel zu selten. Zudem sind die Hürden für Autofahrer insgesamt noch zu hoch:


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  • der Anschaffungs-Preis zu teuer,
  • die Akku-Reichweite zu kurz
  • und die Ladezeit zu lang.

Doch in den nächsten 10 – 20 Jahren ist hier mit einer rasanten technologischen Entwicklung zu rechnen.

Immer mehr Zukunfts-Prognosen gehen inzwischen davon aus, dass der Elektro-Antrieb den Verbrennungs-Motor innerhalb des nächsten Viertel-Jahrhunderts verdrängen wird.

Wie würde sich eine solche Transformation auf den Ölpreis auswirken?

Auf den 1. Blick müsste man annehmen, dass durch den Wegfall klassischer Tankstellen weltweit der Verbrauch und damit die Nachfrage rapide sinken müssten.

Tatsächlich wäre hier wohl ein Knick zu erwarten, jedoch kein allzu massiver Einbruch. Denn Autofahrer machen nur einen kleinen Bruchteil der weltweiten Ölnachfrage aus.

Die Luftfahrt verbraucht wesentlich mehr – und hier boomen die Zahlen.

Jahr für Jahr werden mehr Passagiere und Güter transportiert, und über eine Alternative zum Kerosin diskutiert niemand.

Auch LKW verbrauchen deutlich mehr als Kleinwagen oder Familienkutsche, und auch hier wird der Verbrauch bei guter Konjunktur hoch bleiben.

Zudem wird Öl in der Industrie gebraucht, insbesondere Chemie-Labore oder Pharma-Konzerne haben einen immensen Verbrauch.

Kurzum: Die Wende hin zum Elektro-Auto wäre zwar messbar, würde den weltweiten Handel mit dem schwarzen Rohstoff aber nicht wesentlich in Bedrängnis bringen.

Ölpreis steigt auf über 50 Dollar

Der Ölpreis war zuletzt wieder kräftig gestiegen, nachdem die US-Lagerbestände stärker als erwartet abgebaut worden waren.

Ende Juli schoss der Preis je Barrel der Nordseesorte Brent von rund 48 auf über 52 US-Dollar, die US-Sorte WTI verteuerte sich parallel von etwa 46 auf zeitweise über 50 Dollar.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Ölpreis in den vergangenen Monaten tendenziell auf etwas höherem Niveau stabilisiert und pendelt seit geraumer Zeit um die Marke von 50 Dollar je Barrel.

Damit kostet das Fass nicht einmal halb so viel wie noch im Sommer 2014 vor dem Einsetzen des Preisverfalls.

Im Vergleich zu Anfang 2016, als der Ölpreis zeitweise unter die Marke von 30 Dollar gefallen war, hat sich die Lage inzwischen jedoch wieder verbessert.

12. August 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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