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Ölpreisabsturz: Die Folgen und ein Ausblick

Der Absturz des Ölpreises (-40% seit Juni) verdrängt in diesen Tagen den Aktienmarkt aus den Schlagzeilen. So habe ich Ihnen hier im „Schlussgong“ schon frühzeitig die Gewinner und Verlierer des geringen Ölpreises aufgezeigt (Russland ist der mit Abstand größte Verlierer) und über die Hintergründe des Preissturzes beim Öl berichtet.

Zur Erinnerung: Es besteht ein politisches Interesse daran, das der Ölpreis niedrig ist. Die sinkenden Öl-Einnahmen setzen Russland extrem unter Druck. So soll Russland indirekt gezwungen werden, die Krise in der Ukraine friedlich zu lösen.

Auf der anderen Seite hat Saudi Arabien ein Interesse am niedrigen Ölpreis, da dadurch die Konkurrenz aus den USA, die Öl per Fracking fördert, (zumindest teilweise) ausgeschaltet werden kann.

Denn die Ölgewinnung mittels Fracking ist nach Aussage des Chefvolkswirtes der Energieagentur IEA unterhalb eines Preises von 80 US-Dollar je Barrel nicht rentabel. Und aktuell befinden wir uns unter dieser Marke.


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Die USA stecken damit in einem Zwiespalt: Billiges Öl „Ja“ – nicht jedoch ein Ölpreis unterhalb von 80 US-Dollar je Barrel. Soweit also die Ausgangslage. Kommen wir jetzt zu den weiteren Folgen des niedrigen Ölpreises und zu der Frage, wie es weitergeht.

Weitere Folgen des niedrigen Ölpreises

Gestern erreichte mich die Meldung, dass Exxon Mobil, der wertvollste Mineralölkonzern der USA, hinsichtlich des Börsenwertes von Microsoft überholt wurde. Das bedeutet, dass Microsoft jetzt das zweitwertvollste Unternehmen (gemessen am Börsenwert) in den USA ist und Exxon Mobil in der Rangliste langsam abrutscht.

Exxon Mobil ist aber nicht der einzige Ölkonzern, der zuletzt an der Börse massiv unter Druck geriet. Auch die anderen großen Mineralölkonzerne verloren an der Börse kräftig an Wert. Die Tatsache, dass sich inzwischen zahlreiche Value-Investoren um die Aktien der Ölkonzerne reißen, zeigt folgendes:

Es handelt sich hier in erster Linie um ein politisches Problem. Und ein altes Börsensprichwort besagt: „Politische Börsen haben kurze Beine“. Soll heißen: Politische Einflüsse auf das Börsengeschehen sind von vorübergehender Natur und halten zumeist auch nicht besonders lange an.

Mineralölkonzerne könnten 2015 die großen Gewinner sein

Daher könnten die Mineralölkonzerne aus meiner Sicht im kommenden Jahr zu den größten Gewinnern zählen. Die im Grunde einzige Voraussetzung dafür ist, dass sich die politische Lage rund um den Russland-Ukraine-Konflikt beruhigt.

Ich hatte Ihnen eingangs beschrieben, dass die USA derzeit ein großes Interesse an einem niedrigen Ölpreis haben, da dieser insbesondere Russland weh tut. Wenn die USA kein Interesse mehr daran haben, Russland wirtschaftlich zu schädigen, haben Sie auch kein Interesse mehr an einem niedrigen Ölpreis.

Die USA könnten dann die traditionell guten Verbindungen zu Saudi Arabien nutzen und für einen Preisanstieg am Ölmarkt sorgen.

Da die amerikanische Öl-Industrie politisch sehr gut vernetzt ist, können Sie davon ausgehen, dass Exxon Mobil und Co. im kommenden Jahr ihren Einfluss nutzen werden, um den Ölpreis wieder in die Höhe zu treiben. Dann werden auch die Aktienkurse der Ölgesellschaften steigen.

Fazit: Warten Sie erst die Bodenbildung am Ölmarkt ab. Wenn der Ölpreis 2015 wieder zulegt, können Sie sich mit billigen Aktien aus der Öl-Branche eindecken. Aus den Verlierern 2014 können dann sehr schnell die Gewinner 2015 werden.

3. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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