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Ölaktien: Welche jetzt günstig sind und bald wieder steigen

Seit Monaten befindet sich der Ölpreis im freien Fall – und mit ihm die Aktien zahlreicher Konzerne, die auf Förderung, Veredelung und Vertrieb des vermeintlichen „schwarzen Goldes“ spezialisiert sind.

Kurzfristig wird sich daran wenig ändern. Die Produktionsmenge ist bislang unvermindert hoch geblieben und es gibt keine Anzeichen für eine baldige Drosselung. Gleichzeitig schwächelt jedoch die globale Konjunktur und lässt die Nachfrage sinken – in der Folge verschärft sich das Ungleichgewicht zwischen beiden Faktoren und damit das Überangebot, der Preis fällt weiter.

Ölpreis 2014 halbiert

Allein im letzten halben Jahr hat sich der Ölpreis halbiert. Das Barrel der weltweit wichtigsten Sorte Brent war zuletzt für unter 50 Dollar zu haben und pendelt nun um diesen Wert.

Das freut nicht nur die Autofahrer, die an der Zapfsäule inzwischen deutlich weniger für den Liter Benzin auf den Tisch legen müssen als noch vor wenigen Monaten. Auch zahlreiche Industrieunternehmen profitieren von diesem „Konjunkturprogramm“ – ihre Produktionskosten sinken, die Profitabilität steigt, und mit ihr zieht womöglich mittelfristig auch die allgemeine Konjunktur wieder an.


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Verbessert sich die konjunkturelle Lage, geht es auch für den Ölpreis wieder aufwärts – zumal bis dahin wohl einige der vorwiegend auf Pump finanzierten Förderfirmen aufgeben muss und somit parallel das Angebot reduziert wird.

Experten rechnen für die kommenden zwei Jahre mit einem durchschnittlichen Ölpreis von etwa 70 bis 75 Dollar je Barrel. Als Maximalwert wird von den Analysten jene 90-Dollar-Marke ausgegeben, die jahrelang als Untergrenze galt.

Es geht wieder aufwärts – früher oder später

Man muss kein großer Hellseher sein, um davon auszugehen, dass der Ölpreis mittelfristig wieder anziehen wird – und gerade darin liegt die Chance eines Investments in Ölkonzerne, deren Aktien zurzeit auf vergleichsweise günstigem Niveau notieren.

Zu den Unternehmen, die trotz des Ölpreisverfalls solide aufgestellt sind und im vergangenen Jahr mit guten Geschäftszahlen überzeugen konnten, gehören die Branchengrößen Royal Dutch Shell, Chevron und Occidental Petroleum.

Shell verwaltet ein Barvermögen von 19 Milliarden Dollar und kann mit einer Dividendenrendite von mehr als 5 Prozent punkten. Im vergangenen Jahr lagen die Einnahmen bei 21,5 Milliarden Dollar – und das trotz des zuletzt niedrigen Ölpreises.

Bemühungen der Konzernführung, die laufenden Kosten zu senken sowie der Verkauf milliardenschwerer Beteiligungen lassen den Konzern auch im neuen Jahr profitabel erscheinen. Zwar verzeichnet auch Shell Gewinneinbußen, jedoch sind diese langfristig verschmerzbar. Existenzbedrohend ist der Rückgang des Ölpreises für Shell jedenfalls nicht und bislang zeigt sich das Unternehmen bestens aufgestellt.

Auch der Blick auf Chevron und Occidental könnte sich lohnen

Ähnliches gilt auch für den US-Konkurrenten Chevron. Auch hier sind üppige Barreserven von fast 15 Milliarden Dollar vorhanden, die Schuldenquote ist vergleichsweise gering. Während der Ausblick für 2015 aufgrund langfristiger Investitionen noch eher verhalten aussieht, gehen Experten davon aus, dass es ab 2016 wieder aufwärts gehen dürfte. Zudem lockt eine Dividendenrendite von fast 4 Prozent.

Solide Zahlen sprechen auch für Occidental. Bilanzen und Barreserven im vergangenen Jahr konnten sich durchaus sehen lassen, und auch eine Dividendenrendite von 3,5 Prozent erfreute die Aktionäre.

Unterm Strich gilt für alle drei Unternehmen, wie auch für ihre Konkurrenten aus der Branche: Kurzfristig könnte es durchaus noch weiter abwärts gehen. Das Unterschreiten der 50-Dollar-Marke je Barrel Brent ist noch nicht voll eingepreist.

Wer sich also für ein Investment in diese oder andere Ölunternehmen entscheidet, sollte vor allem Geduld und einen langen Atem mitbringen und sich von möglichen weiteren Kursrückgängen nicht nervös machen lassen – früher oder später geht es wieder aufwärts mit dem Öl und mit den Firmen, die stark genug aufgestellt sind, die aktuelle Talfahrt durchzustehen.

16. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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