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Ölwerte – jetzt antizyklisch einsteigen?

Die Freude über die aktuell sehr niedrigen Öl-Preise kennt bei den Autofahrern keine Grenzen.

Ein Dieselpreis – z. T. deutlich unter 1 € – sorgt bei der Fahrt für gute Laune.

Und ein Ende der Tiefststände ist Experten-Meinung noch immer nicht in Sicht.

Es ist jedoch noch gar nicht so lange her, dass der Barrenpreis für Rohöl deutlich über der 100-US-Dollar-Marke notierte.

Damals sagten dieselben Experten, dass diese Preise erst der Anfang eines Höhenfluges sei. Preise von mehr als 150 – 200 US-Dollar wurden damals in Aussicht gestellt.

Daher könnte es sich mittel- bis langfristig lohnen, jetzt antizyklisch in Öl-Werte einzusteigen. Denn es gibt einige Gründe, weshalb derart niedrige Öl-Preise nicht von langer Dauer sein werden.

Niedrig-Preise nicht von langer Dauer

Inzwischen sind die Preise deutlich unter die 40 US-Dollar gerutscht und genau diese Experten verweisen jetzt darauf, dass die Phase ein wenig länger dauern könnte.


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So sei in diesem Jahr mit keiner großen Preissteigerung zu rechnen. Als Beispiel wird auf China verwiesen, wo die Nachfrage gegenüber dem schwarzen Gold deutlich nachlässt.

Doch selbst für den Fall, dass es in China keinen nachhaltigen Aufschwung mehr gibt, dürfte das Reich der Mitte dennoch als großer Nachfrager auftreten und immer noch mehr Öl verbrauchen als damals, als der Öl-Preis die Höchststände hatte.

Wird die Förder-Quote gedrosselt?

Ein weiterer Grund für einen steigenden Öl-Preis sind die Haushalts-Situationen der Öl fördernden Länder. Hier kam es – v. a. in Saudi-Arabien – zu sehr großen Defiziten.

Dieses Szenario können diese Staaten sicherlich nicht sehr lange durchhalten und werden ein großes Interesse daran haben, dass es zu steigenden Notierungen kommt. Doch bislang will niemand den 1. Schritt unternehmen und von einer Krise sprechen.

Ich gehe davon aus, dass sich dies aber mittelfristig ändern wird und dann die Förder-Quoten deutlich nach unten gesetzt werden.

Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Iran

Ein weiterer Grund für steigende Preise ist in dem Konflikt zwischen Iran und Saudi-Arabien zu sehen. Bislang haben beide Staaten die diplomatische Ebene noch nicht verlassen.

Sollte es aber zu einem weiteren Zwischenfall kommen, so ist ein Krieg nicht ausgeschlossen, der sicherlich auch die Fördermengen und das Angebot des Öls nachhaltig beeinflussen wird.

Bislang ist dieses Szenario noch nicht in den Kursen berücksichtigt.

Sie sehen also: Eine Überlegung, jetzt in das Öl-Segment einzusteigen, ergibt durchaus Sinn.

Und selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass sich an der Preisfront in der nächsten Zeit nichts tut, ist dies bereits in den Kursen der betroffenen Gesellschaften eingepreist.

Exxon Mobil als Vorzeigewert der Branche

Unter den Öl-Aktien gefällt mir besonders das Papier von Marktführer Exxon Mobil:

Das Unternehmen, das mehr als 800.000 Mitarbeiter weltweit beschäftigt, ist ein US-amerikanischer Mineralöl-Konzern, der 1999 durch den Zusammenschluss von Exxon (Standard Oil of New Jersey) und Mobil Oil (Standard Oil Company of New York) entstanden ist.

Er zählt nach der Marktkapitalisierung zu den teuersten Unternehmen der Welt.

Die Aktie notiert derzeit in der Nähe ihres 52-Wochen-Tiefs von Dezember, dabei dürfte die ausgebildete Widerstandslinie bei rund 70 US-Dollar aber halten. Ich gehe von einer mittelfristigen Erholung des Kurses bis in die Nähe der 90 US-Dollar aus.

Mit einem KGV von deutlich unter 20 und einer Dividendenrendite von knapp 4% gibt es zwei zusätzliche Argumente für den Vorzeigewert aus der Öl-Branche.

11. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.

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