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Österreich – Deutsche Pensionäre durch Steuervorteile gelockt

Zur Zeit sind es 9.000 pro Jahr, und es werden immer mehr – 9.000 Menschen verlagern Jahr für Jahr ihren Alterswohnsitz von Deutschland nach Österreich, Tendenz steigend.

Alterswohnsitz in Österreich steuerlich attraktiv

Das hat mit den Steuern in Österreich, aber vor allem mit den Steuern hier in Deutschland zu tun, meint Dr. Erhard Liemen vom „Deutschen Wirtschaftsbrief“. Der Alterwohnsitz Italien hat dagegen an Attraktivität eingebüßt – zumindest, was den Steueraspekt betrifft.

Suchen Sie im Alter einen Wohnsitz mit niedrigen Steuern, dürfte Österreich die erste Wahl bleiben. Das meint Dr. Erhard Liemen vom „Deutschen Wirtschaftsbrief“. Der Steuer-Experte kennt die Gründe.

Steuer-Vorteil: Österreich profitiert von Zuzug wohlhabender Deutscher

Schon bisher war Erben in Österreich im Vergleich zu Deutschland für Vermögende mit Blick auf die Steuern attraktiv.

Durch die Kapitalertragsteuer in Höhe von 25 % ist in Österreich auch die Erbschaftsteuer endgültig mit abgegolten. Bei uns in Deutschland will die SPD größere Vermögen mit höheren Steuern belegen.


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In der Alpenrepublik reibt man sich die Hände. Vor allem der verkehrsgünstige Großraum Salzburg profitiert vom Zuzug von Ruheständlern und Firmen. Österreich ist als Firmen- oder Wohnsitz deutlich preisgünstiger als die Schweiz.

Steuer-Vorteil Österreich: Nebenwohnsitz in Deutschland steuerunschädlich

Besonders vorteilhaft: Ein Nebenwohnsitz in Deutschland ist steuerlich unschädlich in Österreich. Ebenso, wenn die Erben in Deutschland wohnen bleiben. Diese steuerliche Möglichkeit ist einzigartig.

Sie ergibt sich aus den Besonderheiten des deutsch-österreichischen Doppelbesteuerungsabkommens.

Italien steuerlich nicht mehr attraktiv

Italien hat hinsichtlich der Steuern an Reiz verloren. Die neue Regierung hat die Erbschaft- und Schenkungsteuer wieder eingeführt. Wird der Wohnsitz nach Italien verlegt, umfasst die Steuerpflicht das in- und das ausländische Vermögen.

Bei beschränkter Steuerpflicht müssen Erben auf Immobilien zwischen 4 und 8 % vom Verkehrswert zahlen.

Der Freibetrag für Ehegatten oder Kinder beträgt 1 Mio. €. Weiterer Kostenfaktor beim Immobilien-Übergang: Es fällt zusätzlich die Hypothekar- und Katastersteuer von insgesamt 3 % an.

Aktienmarkt: Österreich auch in Zukunft attraktiv?

Auch der Aktienmarkt Österreichs gehört immer noch zu einem der spannensten Märkte in Europa. Zwar hat die Debatte um die Vermögenszuwachssteuer auf Börsengewinne die Stimmung etwas gedämpft, Langfristinvestoren dürfen sich dadurch allerdings nicht abschrecken lassen.

Trotz der verkündeten schlechten Stimmung in Österreich, sind die Einstiegsgelegenheiten für Aktionäre nicht gesunken, sondern gar gestiegen. Interessante Österreich-Aktien gibt es in Hülle und Fülle.

So ist Österreich nicht nur von einem steuerlichen Standpunkt aus attraktiv und wird als Altersruhesitz immer beliebter, auch an den Börsen kann man langfristig gesehen gute Erfolge erzielen. Sitzfleisch wird in einigen Fällen jedoch benötigt.

3. Oktober 2007

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.