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Offene Immobilienfonds 2: Die Übersicht über die aktuellen Börsenkurse

Offene Immobilienfonds sind derzeit eine der krisenanfälligsten Investitionen. Denn: Insgesamt sind 28% von 85 Mrd. € jetzt eingesperrt und eingefroren.

Das bedeutet: Wer Anteilseigner eines betroffenen Fonds ist, kann diese Investition derzeit nicht bei der Fondsgesellschaft zu Geld machen.

Denn diese dürfen 2 Jahre lang zunächst die Rücknahme verweigern und dann entscheiden, ob Anteile zurückgenommen werden oder der Fonds „abgewickelt“ wird.

Drama bei Immobilienfonds

Unbemerkt von den großen Medien – oder selten thematisiert – spielt sich aktuell ein Drama in dieser Anlageklasse ab:

Offene Immobilienfonds galten lange Zeit als vergleichsweise sicherste Anlagemöglichkeit jenseits von Sparkonten bei Banken oder Sparkassen mit geringeren Zinsen.


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Die Rendite betrug in aller Regel zumindest zwischen 4% und 5%.

Zahlen sind erschreckend

Dabei sind die aktuellen Werte für offene Immobilienfonds nicht nur hinsichtlich der reinen ausstehenden Summen erschreckend, sondern auch bezogen auf die Termine, wann eine Entscheidung zu erwarten ist.

Denn: Einige Fonds sind schon in „Abwicklung“, werden dafür aber noch Jahre brauchen.

  • Als Investor werden Sie daher damit konfrontiert, dass die Fondsgesellschaften derzeit viel Zeit haben:
  • Der „SEB Immobilien-Invest“ kann bis 2017 abgewickelt werden.
  • Der „KanAM Grundstücke“ bis 2016, wobei die Börse aktuell nur 66,8% bietet.
  • Beim DEGI International müssen Investoren noch bis Oktober 2014 warten, bis der Fonds endgültig aufgelöst ist.
  • Der „AXA Immoselect“ wird noch bis 2014 Stück für Stück verkauft – erst dann sind alle Anteile ausgeschüttet.
  • Noch bis Mai 2014 müssen Anleger zittern, um zu erfahren, wie hoch die Auszahlung des Fonds sein wird.
  • Wer den Morgan Stanley P2 Value besitzt, muss noch bis zum September 2013 hoffen.
  • Dabei ist auch die Kursentwicklung an der Börse vergleichsweise erschreckend. Denn: Im Durchschnitt beziehen Sie als Investor ungefähr 35% weniger als die Immobilien eigentlich wert sein sollen.

Unter dem Strich also ist der Markt derzeit weiter sehr schlecht für Investoren.

Das heißt: Sofern Sie noch Anteile veräußern können – bei noch nicht geschlossenen offenen Immobilienfonds – überlegen Sie genau, ob Sie das Investment fortsetzen wollen.

GeVestor meint

Wir meinen, dass offene Immobilienfonds sowohl über die Börse als auch bei den Fondsgesellschaften derzeit zu wenig Rendite bringen. Daher empfehlen wir weiterhin einzig den „HausInvest“, der hier schon oft genannt wurde.

Wie bereits heute Mittag genannt, wird es mit Aktiengesellschaften auf Immobilien etwas volatiler zugehen.

Daher bietet es sich für Sie weiterhin an, bei größeren Investitionen in Immobilien auch den Erwerb oder Bau eigener Objekte in Erwägung zu ziehen.

Schon bald werden die Zinsen aus unserer Sicht steigen. Damit aber ist es aktuell noch lukrativ, sich über langfristige Kredite günstigste Konditionen und Renditen zu sichern.

15. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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