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Omron-Aktie: Japaner mischen Robotik-Markt auf

Die weltweite Automatisierungs-Welle rollt ungebremst weiter. Davon profitiert auch der Omron-Konzern als einer der führenden Player für Industrie-Automation und Sensor-Technologien.

Gerade hat der Konzern die dritte Genration seines Tischtennis spielenden Roboters auf der CEATEC Messe in Tokio vorgestellt.

Was wie eine Spielerei aussieht, hat aber einen tieferen Hintergrund und zeigt wie weit entwickelt die Sensoren der Japaner bereits sind.

Breit diversifiziert im Automatisierungs-Bereich

Falls Ihnen Omron noch kein Begriff ist: Der über 7 Mrd. Dollar schwere Großkonzern ist eines der führenden Unternehmen im Bereich Industrie-Automation.

Omron bietet Produkte, Systeme sowie Anwendungs-Know-How im Bereich Fabrik- und Maschinen-Automation an.

Darüber hinaus sind die Japaner in diesen beiden Bereichen aktiv:

  • im Bereich elektronischer Komponenten (für die Automobil-Industrie, Mobilfunk-Geräte, etc.)
  • und im Gesundheits-Sektor mit Überwachungs- und Therapie-Geräten (Blutdruck-Monitore; Atmungs-Therapie; Massage-Geräte).

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Nach Zukauf macht Omron jetzt auch Industrie-Roboter

Aber damit nicht genug: Im letzten Jahr hat Omron den größten US-Hersteller von Industrie-Robotern, Adept Technology, geschluckt.

Für rund 200 Mio. Dollar hat der Robotik-Konzern sein Produkt-Portfolio damit deutlich ausgebaut. Mit einem Jahres-Umsatz von zuletzt 54,2 Mio. Dollar erzielte Adept eine Brutto-Marge von 42%.

Aber Adept Technology ist nicht der einzige Zukauf. Denn die Japaner haben auch den kalifornischen Motion-Control-Spezialisten Delta Tau aus Kalifornien übernommen.

Omron mit künstlicher Intelligenz fürs Auto

Omrons bietet jetzt auch eine Technologie zur Erfassung der Konzentration des Fahrers an. Dabei  verwendet die Firma eine Bordkamera zur Echtzeit-Erkennung, die analysiert, ob der Zustand des Fahrers fahrtauglich ist.

Dieses innovative System, eine Kombination von Omrons proprietärer hochpräziser Bildsensor-Technologie und zeitserieller künstlicher Intelligenz, ermöglicht – basierend auf dem Befinden des Fahrers – die Steuerung eines Fahrzeugs durch z. B. sicheres Umschalten zwischen automatisierter und manueller Fahrweise.

Dadurch kann das Fahrzeug zu einem sicheren Halt gebracht werden, sollte dem Fahrer etwas zustoßen.

Der Onboard-Sensor mit dieser Technologie, die für Anwendungen wie automatisierte Fahrzeug-Modelle Einsatz finden kann, soll 2019 – 2020 auf den Markt kommen.

Umsatz-Plus von 58% seit 2010

Auf den 1. Blick ist die Wachstums-Dynamik des Robotik-Konzerns beeindruckend, aber keinesfalls spektakulär. Seit 2010 verbesserten sich die Erlöse um „nur“ 58% auf zuletzt 833,60 Mrd. Japanische Yen (umgerechnet 7,19 Mrd. €).

Im Vergleich mit anderen Unternehmen des Sektors fallen die Zuwächse damit überschaubar aus.

Umso erfreulicher ist aber die Gewinn-Entwicklung des Technologie-Riesen. Denn die Gewinnspanne kletterte von mageren 0,69% auf zuletzt 5,67%.

Analysten sehen nur begrenztes Kurs-Potenzial

Die Anleger haben die Verbesserung der Profitabilität bereits honoriert und den Preis der Aktien auf Sicht der vergangenen 5 Jahre um 140% nach oben getrieben.

Nach dem starken Anstieg sehen die Analysten mit einem durchschnittlichen Preisziel von 3.438 Japanischen Yen (akt. Kurs: 3.725 JPY) kein Aufwärts-Potenzial mehr.

Von den 15 Analysten, die sich mit dem Wert beschäftigen, raten 66,7% zum Halten der Aktie, 26,7% sehen in dem Papier einen Kauf und ein Analyst stuft Omron mit „Verkaufen“ ein.

Auf Basis der Analysten-Prognosen handelt die Aktie aktuell mit dem 19-Fachen der erwarteten Gewinne für das nächste Geschäftsjahr.

11. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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