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Online-Casino 888 bestätigt Übernahme-Interesse von William Hill

Im vergangenen November rankten sich Übernahme-Gerüchte um den britisch-österreichischen Online-Glücksspielbetreiber bwin.party (ehemals betandwin). Die Gerüchte besagten damals, dass die kanadische Amaya Gaming Group ein Auge auf das Unternehmen geworfen hatte.

Ganz neu waren die Gerüchte nicht, doch im November setzten mehrere Investoren dann auf einen Deal und schickten die Aktie nach oben. Eine Übernahme-Offerte folgte jedoch nicht. Und so fiel auch der Aktienkurs wieder auf sein ursprüngliches Kursniveau zurück.

Gestern keimte jedoch wieder neue Hoffnung auf und die Aktie stieg um 4,8%. Ursächlich waren aber keine frischen Übernahme-Neuigkeiten zu bwin – dafür aber zum Branchenkollegen 888. Und sollte es dort zu einem Deal kommen, so die Überlegung, steigt auch wieder die Wahrscheinlichkeit, dass bwin übernommen wird.

Hill bietet 750 Mio. Pfund

Während bei bwin die Übernahme-Story aktuell eher lauwarm ist, hat 888 die Übernahme-Gerüchte  gestern bestätigt. Es werde mit dem größten englischen Buchmacher William Hill über eine Transaktion gesprochen.

Transaktion und Preis sind noch nicht sicher, aber es geht um einen Deal in der Größenordnung von 750 Mio. britischen Pfund. Dies ist ein erheblicher Aufschlag auf den Aktienkurs vor Auftauchen der Gerüchte.


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Von der Übernahme verspricht sich Hill eine breitere AngebotsOb der Deal letztendlich stattfindet ist ungewiss. 888 hat in den vergangenen Jahren mehrfach Interessenten die kalte Schulter gezeigt.

Übernahme könnte an unterschiedlicher Preisvorstellung scheitern

Der britische Glücksspielanbieter wird mehrheitlich von einem israelischen Investor gehalten. Dieser hat 2006 und 2011 Übernahme-Angebote abgewiesen, da der gebotene Preis ihm nicht hoch genug war.

Der Preis könnte jetzt abermals die Übernahme platzen lassen. Es wird berichtet, dass der Großaktionär 3 britische Pfund je Aktie haben möchte – deutlich mehr als die 2,10 Pfund je Aktie, die Hill geboten hat.

Aktie des Übernahme-Kandidaten schießt hoch – bleibt aber deutlich unter Angebotspreis

Wie immer, wenn sich Übernahmen anbahnen, reagiert die Aktie des Übernahme-Kandidaten mit Kursaufschlägen. 888-Aktien verteuern sich nach der Gerüchte-Bestätigung bei hohem Handelsvolumen um knapp 20% auf 1,73 Pfund.

Bis zum Angebotspreis sind es allerdings immer noch über 20%. Diese sehr hohe Lücke zeigt Ihnen, dass der Deal höchst fraglich ist.

Ein Einstieg ist zwar mit einer schnellen 20% Chance verbunden, trägt allerdings auch gravierende Risiken. Neben der fraglichen Zustimmung durch den bwin-Großaktionär könnte auch die Finanzierung schwierig werden.

Greifbare Dealchance, die aber auch Verlustrisiko trägt

Der Übernahme-Sensor hat Zweifel, dass der Deal wie geschildert stattfindet. Sollte es keine Übernahme geben, wird die Aktie mit Sicherheit wieder den Rückwärtsgang einlegen. Sicherheitsorientierte Investoren sollten einen Verkauf in Erwägung ziehen.

Für risikobewusste Investoren könnte ein Festhalten an der Investition sehr lohnenswert sein. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die Interessen von Bieter und Großaktionär zusammengebracht werden können.

So ist zum Beispiel denkbar, dass ein Teil des Kaufpreises in Hill-Aktien gezahlt wird und der bwin-Großaktionär in den Hill-Aufsichtsrat einzieht. Auch denkbar ist eine nachträgliche Zahlung, wenn bwin bestimmte Zielvorgaben erreicht.

Es bleibt auf jeden Fall spannend.

12. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.

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