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Panik am Rentenmarkt: Die Flucht aus Staatsanleihen hat begonnen

Der globale Zinsanstieg bei Staatsanleihen jagt Investoren derzeit Angst ein.

Im Juli sind Anleger scharenweise aus den vermeintlich sicheren Papieren geflüchtet.

Falls Sie auch noch Staatsanleihen – z.B. Bundeswertpapiere – im Depot haben oder vorhaben einen Rentenfonds- oder ETF zu kaufen, sollten Sie sich mit dem Thema Zinswende befassen.

Denn wie ich Ihnen in meiner Newsletter-Ausgabe am Montag dargelegt habe, bedeuten steigende Zinsen bei Staatsanleihen fallende Kurse.

Wie groß ist also die Gefahr, dass die Zinsen in den nächsten Wochen weiter ansteigen?

Risiko 1: Der Herdentrieb setzt ein

Allein in amerikanische Staatsanleihen sind seit 2009 über eine Billionen US-Dollar (!) mittels Investmentfonds geflossen – und das trotz niedriger Zinsen.


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Die kontinuierliche Nachfrage hat die sinken noch weiter sinken und die Anleihenkurse steigen lassen. Scheinbar hat niemand die Risiken gesehen, solange die Kurse gestiegen sind.

Der Mensch wägt sich gerne in Sicherheit, wenn er das tut, was alle anderen auch tun. Genau wie in einer Spekulationsblase am Aktienmarkt folgen somit auf Käufe erst mal eine ganze Weile weitere Käufe – und den ersten großen Verkäufen weitere Verkäufe.

Vielleicht kennen Sie die alte Börsianerweisheit „Die Hausse nährt die Hausse, die Baisse nährt die Baisse“. Doch der Masse hinterherzulaufen, geht an den Finanzmärkten selten lange gut.

Die scharfe Kurskorrektur bei den sicheren Staatsanleihen ging in den letzten Wochen durch die Medien. Und die ersten Anleger haben reagiert.

Im Monat Juni wurde Anleihen-Fonds im Wert von über 60 Mrd. US-Dollar von Anlegern teilweise panikartig verkauft. Die Kapitalströme haben nach der nach Jahren nun also doch gedreht.

Jetzt besteht die Gefahr, dass nach Jahren der kontinuierlichen Mittelzuflüsse der letzten Jahre der Trend gedreht hat und sich die allgemeine Wahrnehmung der vermeintlich sicheren Staatsanleihen langsam wandelt.

Sie sollten also das Risiko nicht unterschätzen, dass sich im Laufe der Zeit immer mehr Anleger dem Richtungswechsel der Herde anschließen und die Anleihenkurse somit weiter fallen werden

Risiko 2: Die Konjunkturaussichten verbessern sich

Eine stabile Konjunktur ist gut für den Aktienmarkt – aber ab einem gewissen Punkt Gift für den Rentenmarkt.

Denn im idealtypischen Konjunkturzyklus kommen irgendwann Sorgen über Zinserhöhungen der Zentralbank auf, die in der Spätphase des Aufschwungs auf die Bremse tritt.

Vor kurzem hat US-Notenbank-Chef Ben Bernanke überraschend das Ende des aktuellen Anleihenaufkaufprogramms erklärt. Begründet wurde dieser Richtungswechsel u.a. mit den inzwischen spürbaren Verbesserungen der Konjunktur.

Die Märkte fassen dies als ersten Hinweis dafür auf, dass die Notenbank irgendwann doch die Zinsen erhöhen könnte.

Der Zusammenhang ist offensichtlich: Nach der Ankündigung sind die Zinsen bei den Staatsanleihen gestiegen und die Kurse gefallen.

Die gleichen Risiken wie in den USA lasten auch auf dem deutschen Anleihenmarkt. Und auch hier geht es seit einigen Wochen bergab mit den Anleihenkursen.

Lassen Sie sich also nicht dazu verleiten, einen allzu großen Anteil Ihrer langfristigen Geldanlage auf Rentenfonds- oder ETFs aufzubauen.

10. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.