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Paragon: Mittelständischer Autozulieferer mit solidem Umsatzwachstum

Der mittelständische Autozulieferer Paragon hat heute die Geschäftszahlen für das 1. Halbjahr 2016 vorgelegt.

Bevor ich jedoch gleich ausführlich auf die aktuellen Zahlen und die Perspektiven von Paragon eingehe, möchte ich Ihnen den Konzern kurz vorstellen.

Denn ich gehe davon aus, dass längst nicht jeder von Ihnen es kennt.

Paragon wurde ursprünglich im Jahr 1988 als Elektronik-Hersteller gegründet wurde. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Lösungen im Bereich der Automobil-Elektronik.

Zum Portfolio des Direkt-Lieferanten der Automobil-Industrie zählen heute Produkte in den Geschäftsbereichen Sensoren, Akustik, Cockpit, Elektromobilität und Karosserie-Kinematik.

Neben dem Unternehmenssitz im nordrhein-westfälischen Delbrück unterhält die Paragon AG 3 weitere Zweigniederlassungen in Deutschland sowie in China.


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Daneben hat Paragon ein Tochter-Unternehmen im saarländischen Bexbach und eines in den USA.

Die Zahlen des 1. Halbjahres 2016 im Überblick

Die Paragon AG erwirtschaftete im 1. Halbjahr 2016 einen Umsatz von 48,8 Mio. €. Das bedeutet ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 9,4%.

Dieses Wachstum basierte nach Unternehmens-Angaben neben der guten Verfassung des weltweiten Automobilmarktes im 2. Quartal insbesondere auf der dynamischen Geschäftsentwicklung der beiden Voltabox-Tochter-Gesellschaften, die den Geschäftsbereich Elektromobilität repräsentieren.

Paragon-Vorstandschef und –Mehrheitsaktionär Klaus Dieter Frers kommentierte diese Entwicklung wie folgt:

„Die ersten Früchte unserer frühen und konsequenten Positionierung im Markt für Elektromobilität als Spezialanbieter für leistungsfähige, intelligente Batterie-Systeme werden langsam sichtbar.“

Der operative Gewinn (EBIT) war jedoch aufgrund erhöhter Abschreibungen und sonstiger betrieblicher Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr rückläufig:

Nach 3,8 Mio. € nach dem 1. Halbjahr 2015 belief sich das EBIT nach 6 Monaten im laufenden Jahr auf 3,5 Mio. €. Das entspricht einer operativen Gewinn-Marge (EBIT-Marge) von 7,2% (nach 8,6% im Vorjahr).

Auch der Netto-Gewinn verringerte sich von 1,9 Mio. € im Vorjahr auf zuletzt nur noch 0,7 Mio. €. Das entspricht einem Ergebnis von 0,16 € je Aktie nach zuvor 0,46 €.

Prognose für das Gesamtjahr bestätigt

Auf Basis der Ergebnisse des 1. Halbjahrs bestätigt der Vorstand seine frühere Umsatz- und Ertrags-Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

Demnach soll der Umsatz im laufenden Jahr um rund 8% zulegen und damit die Marke von 100 Mio. € überschreiten. Dabei wird eine überproportionale Ertrags-Steigerung mit einer operativen Gewinn-Marge (EBIT-Marge) von rund 9% erwartet.

Als wesentlicher Treiber des Wachstums wird im laufenden Geschäftsjahr der Geschäftsbereich Elektromobilität (Voltabox) gesehen, mittelfristig aber auch die Geschäftsbereiche Sensorik und Akustik.

Meine Einschätzung: Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bei Paragon liegt bei über 26. Damit ist Paragon deutlich höher bewertet als der Durchschnitt der deutschen PKW-Zuliefer-Branche.

Das Unternehmen braucht somit 2-stelliges Wachstum um mittelfristig in das Bewertungs-Niveau hereinwachsen zu können. Wenn Paragon bei den Zahlen einmal enttäuschen sollte, drohen deutliche Rückschläge.

Daher eignet sich die Paragon-Aktie aus meiner Sicht derzeit nur für risikofreudigere Anleger.

16. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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