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Paypal-Aktie: Zahlungs-Dienstleister im Aufwind

Wenn Anleger auf der Suche nach den Gewinnern der zunehmenden Digitalisierung sind, fällt immer häufiger der Name des US-Konzerns PayPal.

Die Argumente der PayPal-Fans sind dabei gut nachvollziehbar:

Mit 4,9 Mrd. abgewickelten Transaktionen im vergangenen Jahr über 180 Mio. aktiven Nutzer-Konten ist das Unternehmen einer der bedeutendsten Spieler in diesem Bereich.

Der Aktienkurs der Firma läuft allerdings seit der Abspaltung von Ebay eher schleppend. Im letzten Sommer wagte PayPal den Sprung aufs Parkett.

Mit einem aktuellen Börsenwert von knapp 40 Mrd. Dollar liegen die Papiere noch etwa 10% unter ihrem ersten Ausgabepreis. Zuletzt drückten zunehmender Wettbewerb und mögliche negative Auswirkungen des Brexits zusätzlich auf den Kurs.

Marktführer für Zahlungsabwicklung im Internet

Bestimmt haben Sie PayPal selbst schon benutzt. Denn mit seinem Online-Bezahlsystem hat der Konzern bei gut 1/4 aller im Internet getätigten Käufe seine Finger im Spiel.


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Falls Ihnen der Konzern dennoch nicht bekannt sein sollte: Der Bezahldienst bietet seinen Kunden v. a. im Online-Handel eine sichere Möglichkeit für Geld-Überweisungen; entweder über ein PayPal-Konto, per Lastschrift oder Kreditkarte.

Kunden, die sich ein Konto bei PayPal einrichten, können darüber bei zahlreichen Online-Shops die finanzielle Seite von Kauf und Verkauf abwickeln oder auch schlichtweg Geld versenden. Dabei müssen eigene Finanzdaten nicht an Dritte weitergegeben werden.

Erfreulicher Jahresstart

Seit der Abspaltung von Ebay konnte der US-Bezahldienst mit seinen Zahlen überzeugen. Zu Jahresbeginn kletterten die Erlöse auf 2,5 Mrd. Dollar und lagen damit 19% über dem vergleichbaren Vorjahres-Zeitraum.

Bei den Gewinnen ging es sogar noch dynamischer nach oben: Unterm Strich blieben 453 Mio. Dollar an Profiten hängen (+28% gegenüber dem Vorjahres-Quartal).

Mehr Kunden und höheres Transaktions-Volumen

Über PayPal wurden nach Firmen-Angaben im vergangenen Quartal Transaktionen im Gegenwert von insgesamt 81,06 Mrd. Dollar; das entspricht einer Steigerung von 29% zum Vorjahr.

Die Zahl der aktiven Nutzerkonten – also Konten, über die im Zeitraum von 12 Monaten mindestens 1 Transaktion stattgefunden hatte – betrug 184 Mio.

Das sind 11% mehr als im 1. Quartal 2015. Damit wurde das erfolgreichste Quartal der Firmengeschichte erreicht.

Insbesondere im mobilen Bereich hat PayPal kräftig zugelegt. So wurde zum Jahresbeginn die mobile App überarbeitet und die Reichweite von OneTouch, dem mobilen Kassendienst, auf 21 Mio. Nutzer erweitert.

Bei OneTouch können Nutzer Käufe auf mobilen Webseiten schneller durchführen, indem der Dienst das genutzte Handy identifiziert und man sich somit nicht für jeden Kauf extra anmelden muss.

Im vergangenen Quartal wurden 21 Mrd. Dollar so über mobile Geräte umgesetzt – über 50% mehr als noch im Vorjahres-Zeitraum.

Konkurrenz holt auf

Nicht zuletzt auf Grund des enormen Erfolgs von PayPal hat immer mehr Wettbewerber auf den Plan gerufen. Mit Paydirekt ging im letzten Herbst ein Konkurrenz-System der deutschen Banken an den Start.

Bislang allerdings mit mäßigem Erfolg. Schon bedrohlicher wirkt da der Einstieg des Smartphone-Giganten Apple, der mit Apple Pay sich ein Stück des Kuchens sichern möchte.

Entscheidend ist jedoch, wie schnell die Konkurrenz-Systeme die kritische Masse erreichen. Bislang führt am Platzhirsch PayPal kein Weg vorbei.

Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 20, einer Gewinn-Marge von über 14% und einer 2-stelligen Wachstums-Prognose scheinen zukünftige Unsicherheiten bereits im Kurs eingepreist zu sein.

5. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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