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PC-Markt schrumpft – doch dieser Software-Gigant reagiert richtig

Wann haben Sie sich den letzten Computer gekauft? Jüngsten Zahlen zufolge schwächelt die PC-Nachfrage weltweit immer mehr. Wurden 2011 noch 364 Mio. Stück verkauft, sinkt der Absatz seitdem von Jahr zu Jahr. Schätzungen zu 2015 gehen von nur noch rund 270 Mio. verkaufter Computer aus.

Eine Entwicklung, mit der Microsoft überraschend gut zu Recht kommt. Immerhin ist der US-Konzern mit einem Marktanteil von gut 18 Prozent der weltweit führende Software-Anbieter. Vergangene Nacht präsentierte Microsoft seine Quartalszahlen, die deutlich über den Erwartungen der Analysten lagen.

Zwar sanken sowohl Umsatz als auch Gewinn, doch Experten hatten mit größeren Einbrüchen gerechnet. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2015/2016 (läuft bis Ende September 2016) fiel der Umsatz im Jahresvergleich um zehn Prozent auf 23,8 Mrd. Dollar. Der Gewinn sackte sogar um knapp 15 Prozent auf rund fünf Mrd. Dollar ab.


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Lukratives Geschäft mit der Datenwolke

In der größten Microsoft-Sparte, die das Geschäft mit dem Windows-Betriebssystem, Geräten und Spielen umfasst, ging der Umsatz um 4,6 Prozent auf 12,66 Mrd. Dollar zurück. Im Segment „Produktivität und Geschäftsprozesse“, in das in erster Linie die Office-Programme fallen, sanken die Erlöse um 1,9 Prozent auf 6,69 Mrd. Dollar.

Vergleichen Sie diese Rückgänge mit den oben genannten PC-Absatzeinbrüchen, erkennen Sie, dass diese tatsächlich eher moderat ausfallen.

Ähnlich wie bei Wettbewerbern wie SAP oder Oracle konnte Microsoft bei Cloud-Lösungen ordentlich zulegen. Hier stieg der Umsatz um fünf Prozent auf 6,34 Mrd. Dollar.

„Die Chancen der Unternehmens-Cloud sind gewaltig – größer als jeder Markt, an dem wir jemals agierten“, erklärte Microsoft-Chef Satya Nadella in einer Telefonkonferenz. 2018 will er einen Umsatz von 20 Mrd. Dollar im Cloud-Geschäft mit Unternehmen erzielen.

Smartphone-Geschäft läuft nicht

Nicht ganz so gut sieht es im Gerätegeschäft aus. Zwar stiegen die Umsätze mit dem Surface-Tablet nach dem Start neuer Modelle um 29 Prozent, doch die Umsätze mit Handys halbierten sich.

Microsoft hatte sein Engagement im Smartphone-Geschäft im vergangenen Juli drastisch eingeschränkt und den Abbau von 7.800 Arbeitsplätzen eingeleitet. Auch das mobile Betriebssystem von Microsoft schaffte es nie, den riesigen Rückstand zu den erfolgreichen Systemen wie iOS von Apple oder Android von Google aufzuholen.

Jetzt sieht es aber danach aus, dass Microsoft mit der Entscheidung auf Cloud-basierte Lösungen zu setzen, richtig liegt. Und das ist mehr als ein Hoffnungsschimmer im schrumpfenden PC-Markt.

29. Januar 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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