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Pfeiffer Vacuum: Doch noch Übernahme-Kandidat?

Die Aktien von Pfeiffer Vacuum standen bei den Anlegern zuletzt hoch im Kurs.

Am vergangenen Mittwoch eroberte das Papier sogar die Spitzen-Position im TecDax, dem Frankfurter Index für Technologie-Werte.

Angeschoben wurde die Aktie durch einen positiven Analysten-Kommentar der Commerzbank. Die Experten änderten ihre Empfehlung von „halten“ auf „kaufen“ und setzten das Kursziel um 2 € nach oben von zuvor 110 auf nun 112 €.

Die Pfeiffer-Aktie notierte zu diesem Zeitpunkt knapp unterhalb der 90-€-Marke.

Übernahme-Angebot durch Busch?

Für Aufsehen sorgte vor allem eine Begründung der Kaufempfehlung: Die mögliche Übernahme durch den Wettbewerber und Hauptaktionär Busch.


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Das familiengeführte Konkurrenz-Unternehmen war anfangs mit 15% bei Pfeiffer Vacuum eingestiegen, hat seine Anteile aber inzwischen auf 27% aufgestockt.

Ein Übernahme-Angebot steht offiziell bislang zwar nicht im Raum, Beobachter halten es jedoch für ein realistisches Szenario angesichts der laufenden Branchen-Konsolidierung.

Finanziell müsste Busch hierfür zwar Fremdkapital aufnehmen, könnte sich einen solchen Deal aber grundsätzlich leisten. Bisher hatte Busch stets betont, keine Ambitionen zu hegen, bei Pfeiffer die Kontrolle zu übernehmen.

Dennoch wird der Einstieg als strategisches Investment betrachtet, zumal sich auch hinsichtlich der Produkt-Paletten und des Know-hows durch einen möglichen Zusammenschluss Synergie-Effekte ergeben würden.

Starke 2. Jahreshälfte erwartet

Wirtschaftlich ist Pfeiffer Vacuum gut aufgestellt:

Im abgelaufenen Geschäftsjahr kletterte der Umsatz um 11% auf gut 451 Mio. € und lag damit sogar oberhalb der unternehmenseigenen Prognosen. Die operative Marge belief sich auf 13,5% und fiel damit ebenfalls besser aus als im Vorjahr.

Im 1. Quartal 2016 war dann zwar ein bisschen die Luft raus, doch das hessische Unternehmen setzt auf ein erfolgreiches 2. Halbjahr, in dem mehrere lukrative Projekte starten. Die Jahres-Prognose wackelt bislang jedenfalls nicht.

Auch Analysten trauen der Firma noch einiges zu: So gehen etwa die Experten von Kepler Cheuvreux davon aus, dass Pfeiffer Vacuum seinen Gewinn je Aktie im Schnitt zweistellig wird steigern können, was auch die Dividende ankurbeln dürfte.

Beim Kursziel zeigten sie sich jedoch etwas zurückhaltender als die Kollegen von der Commerzbank: Kepler sieht eine faire Bewertung bei 104 €.

Charttechnisch scheint sich eine Widerstands-Zone bei etwa 80 € etabliert zu haben, die zuletzt mehreren Tests standhalten konnte. Seit Jahresbeginn hat der Aktienkurs jedoch um rund 10% nachgegeben.

Aus Anlegersicht bleibt daher nur zu hoffen, dass die zuletzt positiven Einschätzungen der Analysten Recht behalten – und es am Ende vielleicht doch noch zu einem Kaufangebot durch Busch kommt.

Ein Zeitpunkt hierfür lässt sich nur schwer vorhersagen. In jedem Fall müsste dann jedoch auf die jüngste Notierung noch ein Aufschlag hinzukommen.

22. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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