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Pfeiffer Vacuum: Weltmarktführer für Spezialpumpen blickt optimistisch in die Zukunft

Mit der Aktie des hessischen Pumpen-Spezialisten konnten Sie in den letzten Jahren keine großen Gewinne einfahren. Auf 5-Jahressicht tendieren die Papiere von Pfeiffer Vacuum nahezu unverändert.

Jetzt könnte sich das Blatt wenden – zumindest, wenn Sie den vollmundigen Aussagen des Managements Glauben schenken.

Während der Jahresstart noch unter den Erwartungen verlief, stellt Firmenchef Manfred Bender für das Gesamtjahr sowohl eine Umsatz- als auch eine Margen-Steigerung in Aussicht.

Traditions-Konzern mit über 100-jähriger Geschichte…..

Auch wenn viele von Ihnen den Namen vielleicht noch nicht gehört haben – bei Pfeiffer Vacuum handelt es sich um einen wahren Traditions-Konzern.

Das 1890 gegründete Unternehmen ging 1996 als erstes deutsches mittelständisches Unternehmen an die New Yorker Börse. Pfeiffer Vacuum stellt Vakuum-Pumpen für eine Reihe von Anwendungen her.

Hauptkunde ist die Halbleiter-Industrie, die für die Herstellung von Chips Spezial-Pumpen für staubfreie Arbeitsräume benötigt. Zuletzt hatten sich die Aussichten in der Chip-Branche wegen des abflauenden Wachstums in China verdüstert.

Der Konzern beliefert neben der Halbleiter- und Solar-Industrie u. a. auch Hersteller von DVDs, mechanischen Werkzeugen und Brillengläsern.


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…und herausragender Marktposition

Pfeiffer Vacuum ist mit einem geschätzten Marktanteil von ca. 18% nach der Atlas Copco-Tochter Edwards der weltweit zweitgrößte Anbieter von Vakuum-Technologie.

Bei Turbo-Molekularpumpen zur Erzeugung eines Hochvakuums ist das Unternehmen mit einem geschätzten Anteil von mindestens 35% sogar klarer Weltmarktführer.

Durch die Übernahmen von Trinos und Adixen (2009 und 2010) verfügt Pfeiffer Vacuum über das breiteste Produkt-Spektrum der Branche und ist als einziger Anbieter in der Lage, den Kunden komplette Vakuum-Lösungen zu offerieren.

Allerdings haben die großen Zukäufe ordentlich auf die Gewinn-Spanne gedrückt.

Erzielte der hessische Technologiekonzern bis 2010 noch regelmäßig Gewinnmargen von annähernd 20%, so muss sich das nun deutlich größere Unternehmen (Umsatz 2015: 451 Millionen Euro vs. 182 Millionen Euro in 2009) mit einer spürbar schwächeren Profitabilität begnügen (2015: 9,28%).

Gewinneinbruch im 1. Quartal

Zum Jahresstart machte dem Spezialpumpen-Hersteller die Schwäche im Halbleiter-Geschäft zu schaffen.

Trotz einer Steigerung der Erlöse um 2,5% auf 109,6 Mio. € sackte der Vorsteuer-Gewinn auf 12,9 Mio. € ab (-21,5% zum Vorjahr). Damit wurden die Erwartungen der Analysten von 14,1 Mio. € deutlich verfehlt.

Dies lag insbesondere am schwachen Chip-Geschäft – hier schmolzen die Umsätze um 7,2% zusammen. Firmenchef Bender führte den Rückgang der Vorsteuer-Marge von 15,4% auf 11,8% zudem auf die Belastungen durch den schwächeren US Dollar zurück.

Der Auftrags-Eingang lag in den ersten 3 Monaten mit 117,4 Mio. € 2,4% unter dem Vorjahreswert.

Dividende wird deutlich erhöht

Trotz des verhaltenen Jahresstarts hat der Vakuumpumpen-Hersteller die Ausschüttung für seine Aktionäre kräftig nach oben geschraubt.

Nach einer Dividende von 2,65 € im Vorjahr wurde die Auszahlung auf 3,20 € je Anteilsschein angehoben. Damit ergibt sich auf dem aktuellen Aktienkurs eine Dividendenrendite von 3,7%.

Konkurrent hat sich eingekauft – Übernahme denkbar

Zugleich hat sich in der Aktionärs-Struktur des hessischen Unternehmens einiges getan. Im Sommer 2015 war der Branchen-Rivale Busch mit gut 15% bei Pfeiffer eingestiegen.

Der Pumpen-Hersteller hat inzwischen die Anteile auf 27% aufgestockt. Die Produkt-Sortimente von Busch und Pfeiffer sind komplementär.

Dass Busch sein Aktienpaket als ein rein finanzielles Investment sieht, glaubt angesichts der Forderung nach einem Platz im Aufsichtsrat kaum ein Beobachter.

Vielmehr ist denkbar, dass Busch eine Fusion anstrebt, auch wenn dies von dem Rivalen bislang abgestritten wird.

28. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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