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Pfizer hat alle Optionen

Der Arzneimittel-Konzern Pfizer ist uns Deutschen in erster Linie wegen Viagra bekannt. Doch das Unternehmen hat weitaus mehr zu bieten.

Arzneien sind noch immer eine gute Einnahme-Quelle und Pharma-Riesen wissen, wie sie Geld verdienen können. Doch deswegen ist noch lange nicht jedes Unternehmen aus der Branche aussichtsreich.

Pfizer, gegründet 1849, gehört nach den Übernahmen von Wyeth und Pharmacia zu den weltweit größten Pharma-Konzernen. Mit seinen verschreibungspflichtigen Medikamenten ist Pfizer ganz vorne mit dabei.

Die Produktpalette umfasst 10 Medikamente mit einem Jahres-Umsatz von mehr als 1 Mrd. $. Die wichtigsten Produkte sind Lyrica, Prevnar und Enbrel.

Gute Aussichten für Pfizer

Pfizer ist im 1. Quartal profitabel gewachsen und hat die Markterwartungen übertroffen.


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Wachstums-Treiber waren der Impfstoff Prevnar und das Schmerzmittel Lyrica. Auch das Krebsmittel Ibrance entwickelt sich zum Verkaufs-Schlager.

Allein mit diesen 3 Medikamenten erzielte der Konzern einen Umsatz von 2,95 Mrd. $ und damit 35% mehr als im Vorjahr. Die im vergangenen Jahr übernommene Hospira steuerte bereits 1,2 Mrd. $ zum Umsatz bei.

Die Jahres-Prognose wurde deutlich erhöht: Das Management erwartet jetzt einen Umsatz von 51 bis 53 Mrd. $ und einen Gewinn von 10,6 bis 11,4 Mrd. $. Auch die langfristigen Aussichten haben sich verbessert.

Welche Strategie schlägt Pfizer künftig ein?

Zum einen befinden sich in der Forschungs-Pipeline etliche aussichtsreiche Wirkstoff-Kandidaten, zum anderen hat sich Pfizer mit Hospira im lukrativen Geschäft mit Biosimilars bestens positioniert.

Die gescheiterte Allergan-Übernahme ist kein Beinbruch. Pfizer übernimmt stattdessen den Hautcreme- Hersteller Anacor für 5,2 Mrd. $.

Als weitere Akquisitions-Ziele kommen in Betracht: GlaxoSmithKline, die irische Shire und der Krebs-Spezialist Medivation, an dem die Konkurrenz ebenfalls Interesse hat.

Denkbar wäre auch ein neuer Anlauf bei AstraZeneca. Andererseits wird immer wieder über eine wertsteigernde Aufspaltung des Konzerns spekuliert. Ein Teil könnte sich auf patentgeschützte Medikamente konzentrieren, ein anderer auf Generika und rezeptfreie Medikamente.

Welche Strategie Pfizer verfolgen wird, ist offen. Die jüngsten Zahlen haben aber schon gezeigt, dass Pfizer die Patent-Abläufe der letzten Jahre gut verkraftet hat.

Bei Pfizer stimmt das Rezept

Damit hat das Unternehmen eines der größten Risiken bei Arzneimittel-Herstellern erfolgreich gemeistert; die erfolgreichen neuen Produkte und die guten Prognosen veranlassen uns dazu, die Aktie als aussichtsreich zu bewerten.

Die Dividende von 3,2% kommt derzeit noch obendrauf. Pfizer ist eine gute Aktie.

6. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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