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Platin: Jetzt wieder deutlich billiger als Gold

Die rasche Erholung bei den Edelmetallen ist schon wieder vorbei.

Es geht wieder abwärts bei Gold und Silber, aber auch bei Platin und Palladium. Vor allem Platin ist dabei in einem äußerst spannenden Bereich angekommen.

Mit nur noch knapp über 1.400 Dollar pro Unze notiert Platin nur noch knapp über dem Dezember-Tief von 1.372 Dollar.

Wie tief das aktuelle Niveau ist, verdeutlicht der Blick auf wichtige Durchschnitte: So verläuft die 200-Tage Linie beim Platin bei rund 1.600 Dollar und damit um 13% über dem aktuellen Preis. Selbst zur 38-Tage-Linie besteht derzeit eine Unterbewertung beim Platin von knapp 10%.


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Zudem ist Platin wieder deutlich billiger als Gold. Aus historischer Sicht hat es das nur selten gegeben. Und je größer die Lücke zwischen Platin und Gold war, hat sich in der Vergangenheit gezeigt: Platin hat immer wieder das Potenzial gehabt zum Goldpreis aufzuschließen. Derzeit beträgt der Abstand 9,5%.

Aber es ist eben auch nicht klar, wohin die Reise allgemein bei den Edelmetallen geht. In der jüngsten Vergangenheit der Finanzkrise war ein Phänomen immer wieder zu beobachten: Sobald die Krise sich verschlimmerte zog der Goldpreis und in der Folge auch die Preise für die anderen Edelmetalle an.

Dieses Mal sieht es so aus, als ob sich die Geschichte nicht wiederholt: In diesen Tagen verlieren die Aktien massiv und auch die Edelmetalle stehen unter Druck. Stellt sich also wieder die Frage: Ist jetzt der Zeitpunkt zum Einstieg schon gekommen? Diese Frage ist fast nicht zu beantworten.

Was aktuell nur klar zu sehen ist: Die Volatilität, also die Schwankungsbreite an den Finanzmärkten, nimmt massiv zu. Und das ist immer ein klares Signal für eine steigende Verunsicherung. Grundsätzlich ist beim Gold und auch beim Platin noch nicht viel passiert: Beide Metalle stehen seit Jahresbeginn nur minimal im Minus.

Rohstoff-Experten sehen noch viel Potenzial beim Platin

Aber wo liegt der faire Wert beim Platin? Zur Beantwortung dieser Frage hilft ein Blick auf die Prognosen der Profis. So erwarten die kanadischen Experten von Canaccord einen durchschnittlichen Platinpreis von 1.640 Dollar/Unze. Beim Gold liegt die Prognose mit 1.730 Dollar/Unze sogar noch höher.

Klar wird an der Prognose aber auf jeden Fall, dass sowohl Platin und Gold derzeit mit einem Abschlag gehandelt werden. Doch in Krisenzeiten kann das sehr leicht passieren. Allein auf dieser Basis jetzt auf steigende Preise bei den Edelmetallen zu setzen wäre wohl sehr risikoreich.

Wie weit es in Krisenzeiten nach unten gehen kann, zeigte sich nach der Lehman-Pleite im Herbst 2008 als der Platinpreis knapp unter 800 Dollar fiel. Zum gleichen Zeitpunkt kostete die Unze Gold auch weniger als 750 Dollar. Wer diese Preise zum Einstieg genutzt hat, kann sich heute über hohe Renditen freuen.

Mehr zum Thema: Platin: Das Metall der Könige

25. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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