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Platin mit großer Chance: Aktuell billiger als Gold

Die ersten Wochen des Jahres hatten es wieder einmal in sich für die Rohstoffe: Der größte Paukenschlag gelang sicherlich dem Ölpreis, der seit dem vergangenen Freitag deutlich gedreht hat. Aber auch bei den Edelmetallen ist dieses Jahr schon viel passiert.

So kostet seit Mitte Januar die Feinunze Gold wieder mehr als Platin. Zuletzt stieg der Abstand zwischen den beiden Edelmetallen sogar auf rund 30 Dollar an. Noch ist der Abstand nicht besonders groß – aber grundsätzlich ist dies ein eher seltenes Marktphänomen.

Im Laufe der Jahre hat sich folgendes Verhältnis von Platin zu Gold herausgebildet: In 90% der Zeit kostet Platin mehr als Gold. Spannend ist die aktuelle Platinschwäche daher auf jeden Fall. Allerdings zeigt der Blick auf die Platinproduzenten auch ganz klar: Die haben im aktuellen Marktumfeld massiv zu kämpfen.


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Vor einigen Tagen hat mit Amplats einer der großen südafrikanischen Produzenten seine aktuelle Bilanz vorgelegt. Im Jahresvergleich ist der Gewinn um 55% eingebrochen. Ein Hauptgrund war sicherlich der immerhin fünfmonatige Streik. Doch auch die niedrigeren Platinpreise haben ihren Teil dazu beigetragen.

Steigende Autonachfrage in Europa ist gut für den Platinpreis

Bei der Platinnachfrage spielt der Zustand der Automobilindustrie immer eine große Rolle. Platin ist wichtiger Bestandteil in den Abgaskatalysatoren. Und bei etlichen Prognosen zum Automobilverkauf in Europa zeigt sich: Es geht wieder aufwärts.

So erreichte der Absatz in Europa im abgelaufenen Jahr wieder die Marke von 12 Millionen Fahrzeugen. In diesem Jahr erwarten viele Experten einen weiteren Aufschwung bis auf 12,4 Millionen Fahrzeuge.

Dies könnte bei einer weiterhin positiven Stimmung für die Edelmetalle insgesamt den Platinpreis wieder schnell am Goldpreis vorbeischieben. Doch noch ist es nicht so weit. Aber bei den Platinproduzenten geht der Blick hauptsächlich auf die großen Firmen aus Südafrika.

Kleinere Produzenten oder gar Explorer im Segment der PGMs sind genauso selten zu finden , wie die dazu gehörigen Vorkommen. Klar ist: bei den vielen Streiks in Südafrika kommen neuen Platin und auch Palladium-Vorkommen außerhalb Südafrikas eine große Bedeutung zu.

Zudem liegen weitere große Minen für die beiden Metalle in Russland. Auch das könnte in den kommenden Jahren zu Schwierigkeiten bei der Liefersicherheit führen.

Auf der Rohstoffmesse in Vancouver habe ich immerhin mit einem aussichtsreichen Platin und Palladium-Entwickler gesprochen: Wellgreen Platinum. Diese Firma hat gerade jetzt eine neue vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie vorgelegt, die ich Ihnen in einer weiteren Ausgabe näher vorstellen werde.

3. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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