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PNE-Wind-Aktie nach Razzia deutlich unter Druck

So etwas gibt es – vor allem in Deutschland – nicht alle Tage zu berichten. Bei dem Windpark-Projektierer PNE aus dem niedersächsischen Cuxhaven wurde während der laufenden Hauptversammlung eine polizeiliche Razzia durchgeführt.

Die Polizei hat bei der Hauptversammlung in der Nacht zum gestrigen Mittwoch Daten und Abstimmungsergebnisse sichergestellt. Dies berichtete die Staatsanwaltschaft in Stade. Staatsanwalt Kai Thomas Breas sagte: „Wir prüfen, ob im Zusammenhang mit der Hauptversammlung der Straftatbestand der Urkundenunterdrückung verwirklicht wurde“.

Einzelheiten und Hintergründe

Im März dieses Jahres verkündete PNE, dass das Geschäftsjahr 2014 mit rund 13 Mio. Euro Verlust beendet wurde und daher die Dividende gestrichen werden solle. Zudem hatte das Unternehmen bereits Ende 2014 mitgeteilt, dass das Aufsichtsmitglied Volker Friedrichsen abberufen werden soll und ihm eine Mandatsniederlegung nahegelegt wurde.


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Hintergrund seien Interessenskonflikte, hieß es in der damaligen Mitteilung. Im Mai 2015 spitzte sich die Lage weiter zu und es wurde eine Mitteilung veröffentlicht, nach der der Aufsichtsrat mehrheitlich beschloss, der Hauptversammlung vorzuschlagen, die Kontrollmitglieder Volker Friedrichsen, Astrid Zielke und Peter Baron von le Fort abzuberufen.

Volker Friedrichsen soll deshalb abberufen werden, weil gegen die Friedrichsen Beteiligungs GmbH geltend gemachte Forderungen im Zusammenhang mit der Übernahme der WKN AG zu einem ständigen Interessenskonflikt zwischen der PNE Wind AG und Herrn Friedrichsen führen würden. Die beiden anderen Aufsichtsratsmitglieder sollen abberufen werden, weil sie eng mit Friedrichsen verbunden seien.

Bei PNE Wind soll nach Bericht des „Handelsblatts“ ein Streit um die Macht im Unternehmen entbrannt sein. Großaktionär und derzeit noch Aufsichtsrat Volker Friedrichsen sei davon überzeugt, dass Vorstandschef Martin Billhardt und Aufsichtsratschef Dieter Kuprian zulasten des Unternehmens gemeinsame Sache machen würden.

Bei den aktuellen polizeilichen Ermittlungen geht es jetzt um die Frage, ob das amtierende Management von PNE die Hauptversammlung des Unternehmens künstlich in die Länge gezogen habe, um ein unliebsames Abstimmungsergebnis nicht veröffentlichen zu müssen.


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Weitere Details dazu wollte die Staatsanwaltschaft in Stade mit Verweis auf das laufende Verfahren bislang nicht äußern. Der im Raum stehende Straftatbestand der Urkundenunterdrückung könnte eine Geldstrafe und schlimmstenfalls sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren nach sich ziehen.

Windkraftbranche in Deutschland bleibt schwierig

Die Windkraftbranche in Deutschland bleibt ein Sorgenkind. Denn: Diese Branche ist seit langem umstritten und zudem seit einigen Jahren Spielball der Politik. Zuletzt haben die Insolvenzen der Windenergiefirma Prokon und die Probleme anderer deutscher Windkraftunternehmen gezeigt, dass es sehr riskant sein kann, auf diese Branche zu setzen.

Die Risiken zeigen sich auch darin, dass die PNE-Aktie am heutigen Tag um bis zu 10% an Wert verlor. Zwar verdoppelte sich der Kurs der PNE-Aktie zwischen August 2012 und September 2013 annähernd, doch in der Folge brach der Kurs bis heute um fast 40% ein.

Daher ist und bleibt auch eine Investition in die Aktie der PNE Wind AG aus meiner Sicht sehr riskant. Anleger, die Risiken möglichst meiden wollen, sollten daher auf andere Aktien setzen.

18. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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