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Preisexplosion: Silberpreis 2015 dreistellig – Vermehren Sie ihr Geld!

In der vergangenen Woche sind wir in einem Gedankenexperiment der Frage nachgegangen wie hoch der Goldpreis noch steigen kann, wenn sich gewisse Entwicklungen, die wir in der Vergangenheit an den Kapitalmärkten beobachten konnten, wiederholen werden.

Die Ergebnisse waren verblüffend, denn sie machten deutlich, dass der Goldpreis auch ohne die Annahme einer Hyperinflation in den kommenden Jahren stark steigen kann. Im Mittel ergab sich aus den vorgestellten Szenarien ein Durchschnittspreis von 6.241,64 US Dollar für die Feinunze Gold.

Heute möchte ich Sie wieder zu einem gedanklichen Ausflug in die Zukunft einladen. Allerdings soll es uns heute nicht um die mögliche Preisentwicklung vom Gold, sondern die vom Silber gehen. Wie in der letzten Woche sei auch an dieser Stelle noch einmal betont, das mit unserem gedanklichen Experiment nicht die Erwartung verbunden ist, dass es auch tatsächlich so kommen wird.

Das geht allein schon deshalb nicht, weil sich Geschichte nicht 1:1 wiederholt.

Auch wenn sich zwei Situationen auf den ersten Blick zu gleichen scheinen wie ein Ei dem anderen: Es sind immer andere Menschen, andere Individuen, die Entscheidungen treffen und Handlungen setzen.

Niemand von uns denkt und fühlt wie Julius Cäsar, Napoleon oder Bismarck. Mögen die Ausgangssituationen, in die wir hineingestellt werden, auch ähnlich sein, bedingt durch unsere Individualität wird das Endergebnis immer ein anderes sein.


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Ideologen und Dogmatiker, auch jene, die in der Edelmetallszene angesiedelt sind, sehen das zwar anders, aber wir sollten uns diesen Zusammenhang immer in Erinnerung rufen, wenn wir über den zukünftigen Lauf der Dinge spekulieren.

Glänzt Silber zukünftig mehr als das Gold?

Dass der Goldpreis in den kommenden Jahren unter Umständen stark steigen kann, das wissen wir aus unserem Gedankenexperiment der Vorwoche. Doch wie verhält es sich mit dem Silber? Kann es ebenso stark ansteigen oder gar noch mehr?

Beginnen wir wieder mit einem Blick zurück in die frühen 80er Jahre. Damals erreichte auch das Silber sein Allzeithoch, das es anders als das Gold noch nicht überwinden konnte. Gleichzeitig waren die Aktien verhältnismäßig preiswert.

Den Dow Jones kaufte man im Jahr 1980 für 25 Unzen Silber. Sollte der Dow Jones auf dem heutigen Kursniveau konstant verharren, das Dow-Silber-Verhältnis jedoch wieder auf 1:25 zurückkommen, müssten für die Feinunze Silber stolze 434 US Dollar auf den Tisch gelegt werden.

Sollte der US Dollar auch gegenüber dem Silber bis 2015 80% seines Wertes verlieren, würde der Silberpreis auf 102 US Dollar steigen und sollte das Gold-Silber-Verhältnis, das momentan bei etwa 60 liegt wieder auf den historischen Wert von 1:16 zurückfallen, wäre jetzt schon ein Silberpreis von 81 US Dollar für Feinunze zu zahlen. Steigt der Silberpreis allein im Verhältnis zur ausgeweiteten Geldmenge so sind 2015 je Feinunze 276 US Dollar zu erwarten.

Selbst in konservativen Szenarien wird der Silberpreis bis 2015 dreistellig

Zwischen 1975 und 1980 verzehnfachte sich der Silberpreis von 5 auf 50 US Dollar je Feinunze. Eine vergleichbare Entwicklung würde den Silberpreis ausgehend vom heutigen Niveau auf 220 bis 230 US Dollar ansteigen lassen.

Folgt der Silberpreis dem Beispiel des Nasdaq Index in den späteren 90er Jahren als dieser in fünf Jahren um den Faktor 6,66 zulegte, so sind Silberpreise von 139 US Dollar in Jahr 2015 zu erwarten.

Ist die Aufwärtsentwicklung hingegen „nur“ mit jener des Nikkei Index in den späten 80er Jahren vergleichbar, als sich der japanische Leitindex innerhalb von 5 Jahren um den Faktor 3,63 erhöhte, so ist ein Silberpreis von 74 US Dollar zu erwarten.

Deutlich höher notieren wird der Silberpreis jedoch, wenn wir bis 2015 einen jährlichen Anstieg der Verbraucherpreise um 6% erleben werden und der Silberpreis dieser Entwicklung folgt. In diesem Fall sollte Silber in fünf Jahren bereits 184 US Dollar kosten.

Gevestor sieht hohes Kurssteigerungspotential – Gefährliche Blasen aber sind nicht zu sehen

Wie schon zuvor beim Gold so dokumentiert unser kleines Gedankenexperiment auch beim Silber ein hohes Kurssteigerungspotential. Der Silberpreis wird stark steigen, egal ob die Preise eher moderat oder exponentiell steigen werden. Wir müssen jedoch berücksichtigen, dass unsere Rechenmodelle alle auf den Erfahrungen der 70er, 80er und 90er Jahren basieren.

Damals entwickelten sich Blasen. Diese Blasen ließen den Preis eines Anlageguts in den Himmel steigen, doch das Vertrauen der Anleger in die Stabilität des Geldes und der staatlichen Finanzen war seinerzeit noch weitgehend in Takt. Das ist heute anders.

Fazit: Wir müssen deshalb mit der Möglichkeit rechnen, dass das reduzierte Vertrauen in die Solidität unseres Staates und Finanzsystem die eingeleiteten Bewegungen noch weiter beschleunigen und damit verschärfen wird, sodass am Ende viel höhere Kurse erreicht werden.

21. Oktober 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.