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PWO: Ein relativ unbekannter deutscher Autozulieferer

In dieser Woche besuche ich einige Unternehmen und nehme an einer Nebenwerte-Konferenz teil. Erfrischend an den Gesprächen: Das Thema Griechenland spielt für die Unternehmen keine Rolle.

An der Börse wird dagegen noch immer die „Angst-Karte“ gespielt, wobei kaum jemand konkret sagen kann, wie und warum deutsche Unternehmen unter einem „Grexit“ leiden würden.

Am heutigen Tage besuchte ich eine Analysten- und Investorenkonferenz in Frankfurt. Wenn Sie meinen E-Mail-Newsletter „Morriens Schlussgong“ und/oder meine Börsendienste schon länger verfolgen, wissen Sie, dass ich solche Veranstaltungen regelmäßig besuche.

Im Rahmen der heutigen Konferenz stellte sich unter anderem ein relativ kleiner und weitgehend unbekannter Automobilzulieferer aus Deutschland vor. Die Rede ist von der Progress-Werk Oberkirch AG (PWO). Dieses Unternehmen möchte ich Ihnen im heutigen „Schlussgong“ vorstellen.


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PWO im Kurzportrait

PWO ist einer der weltweit führenden Entwickler und Hersteller von Metallkomponenten und Systemen in Leichtbauweise für die Sicherheit und den Komfort im Automobil.

Im Laufe der 96-jährigen Geschichte seit der Unternehmensgründung im Jahre 1919 hat die Gesellschaft ein umfangreiches Know-how in der Umformung und Verbindung von Metallen aufgebaut.

Der deutsche Standort Oberkirch zählt heute über 1.500 Mitarbeiter. Daneben unterhält PWO weitere Standorte in China, Kanada, Mexiko und der Tschechischen Republik. Weltweit beschäftigt PWO rund 3.100 Mitarbeiter.

PWO ist Partner der globalen Automobilindustrie für die Entwicklung und die Produktion innovativer Produkte in den Bereichen „Mechanische Komponenten für Elektrik und Elektronik“, „Sicherheitskomponenten für Airbag, Sitz und Lenkung“ sowie „Komponenten und Subsysteme für Karosserie und Fahrwerk“.

Die jüngsten Quartalszahlen im Detail

In den ersten 3 Monaten des Geschäftsjahres 2015 erzielte PWO einen Umsatz von 99,6 Mio. Euro, was in etwa dem Vorjahresergebnis entspricht. Der operative Gewinn (EBIT) lag mit 5,6 Mio. Euro knapp unter dem Vergleichswert von 6 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie beträgt nach dem 1. Quartal 2015 1,01 Euro.

Im vergangenen Jahr hatte sich die Geschäftsentwicklung nach einem starken Jahresauftakt abgeschwächt. Daher stellt das 1. Quartal 2014 eine hohe Vergleichsbasis dar. Für 2015 rechnet das Unternehmen hingegen mit einer umgekehrten Entwicklung, nämlich einer Steigerung im Jahresverlauf.

Hierzu soll insbesondere das geplante Wachstum der Standorte in der Tschechischen Republik und in China beitragen. Darüber hinaus werden im gesamten Unternehmen im Laufe des Geschäftsjahres 2015 Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen ertragswirksam. Das bedeutet, dass sich diese positiven Effekte erstmals in 2015 bemerkbar machen (stärker aber ab 2016).

„Wir sind damit gut gerüstet, um unsere Wettbewerbsposition auch 2015 zu stärken und treiben den Ausbau des Konzerns voran“, lautet die Einschätzung des PWO-Vorstands.

PWO bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr 2015. Das bedeutet konkret, dass das Management unverändert von einem Anstieg der Umsatzerlöse auf rund 400 Mio. Euro und einer Verbesserung des operativen Gewinns auf rund 19 Mio. Euro ausgeht.

Fazit: Wert für die Beobachtungsliste

Nach den überraschenden Schwächen im Geschäftsjahr 2014 tritt PWO im neuen Geschäftsjahr wieder auf das Gaspedal. Noch fehlt aber eine Bestätigung des positiven Trends. Nebenwerte-Fans können die PWO-Aktie daher auf die Beobachtungsliste setzen.

16. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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