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Quartalsbilanz: Rohstoffe treten weiter auf der Stelle

2014 war kein gutes Jahr für Rohstoffe. Die negative Tendenz setzt sich auch im ersten Quartal des laufenden Jahres weiter fort. Allerdings hat sich bei einigen Rohstoffen auch der Negativtrend deutlich verlangsamt.

Hier sind vor allem die Energierohstoffe ein gutes Beispiel. Auf Sicht von sechs Monaten hat beispielsweise die US-Sorte WTI sich im Preis nahezu halbiert. Im ersten Quartal kam der Preis nur rund 12 % zurück.

Bei den Edelmetallen hat sich die Lage auch etwas verbessert. Silber hat immerhin ein Plus von 8 % geschafft. Gold notiert aktuell genauso hoch wie zu Jahresanfang. Platin und Palladium hingegen haben knapp 8 % in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres verloren.


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Grundsätzlich ist es ebenso, dass die Rohstoffe deutlich den Standard-Aktienmärkten hinterherhinken. Solange eben die Standard-Aktienmärkte vom billigen Geld der Notenbanken geflutet werden, fehlen die Gründe für einen Einstieg bei den Edelmetallen. Edelmetalle sind ein klassisches Absicherungsinvestment. Doch das scheint derzeit nicht notwendig zu sein.

Aktuelle Euphorie bei  Aktien und die Zurückhaltung bei Rohstoffen sind übertrieben

Hier kann ich nur zur Vorsicht mahnen. In den vergangenen 15 Jahren hat es häufig Phasen an den Märkten gegeben, in denen der Optimismus der meisten Investoren extrem groß war.

Doch sowohl in den Jahren 2001 als auch im Jahr 2008 kam es dann zu massiven Korrekturen an den Märkten. Und in diesen Phasen ging es zwar zunächst auch etwas mit den Edelmetallen und andere Rohstoffe nach unten. Doch die Erholung fiel sehr viel dynamischer aus als bei den Standardaktien.

Derzeit haben es Rohstoffe eben einfach schwer. Das mag auch daran liegen, dass viele Investoren diese möglichen Gefahren weiterhin ausblenden. Die Absicherung mit Rohstoffen bleibt jedoch weiterhin sehr sinnvoll – doch sollte die Gewichtung auch nicht zu groß sein.

Kurzfristig weisen die Energierohstoffe ein größeres Potenzial bei der Performance auf. Hier ist zwar der Abschlag im vergangenen Monat mit einer Halbierung des Preises auch extrem ausgefallen.

Doch die weiter steigenden Spannungen im Nahen Osten sorgten jetzt schon kurzzeitig für deutliche Zuwächse beim Öl. Hier sieht es weiterhin so aus, als ob der Ölpreis bei einer weiteren Verschärfung von Konflikten in der Region deutlich zulegen kann.

31. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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